EMMA Ausgabe März/April 2016

 

Kommentare

Die Zahl von etwa 1.200 Opfern ist falsch. Indigene Frauenorganisationen gehen von einer weit höheren Zahl von mehr als 4.000 Frauen aus, weil viele Verschwundene gar nicht erst der Polizei gemeldet wurden. Die Gründe sind z. B. tiefes Misstrauen gegenüber der Polizei. Und wenn man die verschwundenen Frauen aus der fast 500jährigen Kolonialisation mit hinzu nimmt, ist die Zahl noch viel höher.

nehmts ab und zu fettreiche Milch für die Haut. Butter. Und Obers ins Badewasser usw..früher hiess es zu Recht; *Melkerinnen haben die schönsten Hände*

In Milch zu baden galt seit jeher (Cleopatra) als Schönheitsmittel für die Haut ;-)

(Dürfte auch nicht teurer sein als dieses Zeugs)

Es ist schon ziemlich erstaunlich wer in der EMMA als Feminist/in sichtbar gemacht und gefeiert wird und wer nicht.
Justin Trudeau ist also ein Feministin? Mh, das sehen die indigenen Feminist/innen in Kanada etwas anders. Wer mal genauer recherchiert oder einfach mal die internationale Presse rezipiert, wird ganz schnell erfahren, dass "Feminist" Trudeau den Bau der Keystone XL Pipeline befürwortet. Gegen diese Pipeline regt sich seit Jahren energischer Widerstand indigener Stämme in Kanada und den USA. Eine zentrale Rolle spielt hierbei die "Idle no more"-Bewegung in Kanada. Die Initiator/innen sind - Überraschung! - Frauen: Sylvia McAdams, Jesica Cordon und Sheela McLean. "Idle no more" hat sich zu einer der wichtigsten und erfolgreichsten Graswurzelbewegung der letzten Jahrzehnte entwickelt, die auf die ganze Welt ausstrahlt. Ihnen geht es nicht nur um den Schutz der Umwelt, sondern auch um (indigene) Frauenrechte.

Es sind diese Frauen, die es verdient haben als Feministinnen sichtbar gemacht und gewürdigt zu werden! Frauenrechte und Umweltrechte hängen nun mal eng zusammen.

Die Band Ulali ( u. a. mit der großartigen Musikerin Pura Fé) haben zur Bewegung eine passende Hymne geschrieben:

Tja, was für ein Zufall, Trump hat nicht nur den Weiterbau der Dakota Access Pipeline wieder angekurbelt, sondern auch die Keystone XL-Pipeline. Wenn da nicht eine neue Männerfreundschaft geboren wurde...

Neuen Kommentar schreiben

Zum Verfassen von Kommentaren bitte Anmelden oder Registrieren.