Trudeau auf Deutschland-Visite

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22. Januar 2016: Kanadas Premierminister Justin Trudeau sitzt im hellblauen Hemd auf der Bühne des Weltwirtschaftsforums im winterlichen Davos. Er erklärt dem Publikum, wie er mit seiner Ehefrau Sophie die Erziehung der drei gemeinsamen Kinder diskutiert. Sophie habe ihn vor einigen Monaten auf die Seite genommen und gesagt: Großartig, wie du deine Tochter ermunterst und ihr Selbstwert­gefühl bestärkst – aber: Er müsse sich auch Zeit nehmen, mit seinen Söhnen darüber zu sprechen, wie man Frauen richtig behandle „und wie sie ein Feminist wie ihr Vater werden können.“

Das sind ungewohnte Töne im Kreis der Magnaten und Protaganisten der internationalen Finanz- und Politikwelt. Trudeau setzte noch einen drauf: „Und übrigens, wir sollten keine Angst vor dem Wort Feminist haben. Jede Frau und jeder Mann sollten sich so nennen können.“ Im Saal bricht lauter Jubel aus.

In Kanada kennt man den neuen Premierminister schon von dieser Seite. Es hat ein umwälzender Generationenwechsel stattgefunden. Justin Trudeau ist 44 Jahre alt, seine Frau Sophie 40. Gleich bei seiner Vereidigungszeremonie machte Trudeau klar, dass unter seiner Ägide vieles ganz anders wird. Die Hälfte seines Kabinetts Frauen, genau wie er es im Wahlkampf versprochen hatte. Als er an jenem Tag von einem Journalisten gefragt wurde, warum er soviele weibliche Minister habe, erwiderte er: „Weil es 2015 ist!“

Er ist sehr stolz, ein Feminist zu sein: Because
it's 2015!

Die 15 Frauen in seiner Regierung müssen sich keineswegs mit unwichtigen Posten bescheiden. Dem neuen Ministerium für Umwelt und Klimawechsel zum Beispiel steht die 44-jährige Juristin Catherine McKenna vor. Ministerin für Internationalen Handel ist die Kanada-Ukrainerin und Journalistin Chrystia Freeland (47). Vor allem überraschte die Besetzung des Justizministeriums: Die 44-jährige Anwältin Jodi Wilson-Raybold ist Indianerin und heute wohl die mächtigste First-Nations-Frau Kanadas. „Ich bin stolz, ein Feminist zu sein“, hatte Trudeau in einem Interview mit der kanadischen Zeitung Toronto Star erklärt. Seine Mutter habe ihn dazu erzogen.

Trudeau stellte ebenso sicher, dass ­Kanadas Minoritäten in der liberalen ­Regierung angemessen vertreten sind: Verteidigungsminister Harjit Sajjan etwa ist ein in Indien geborener Sikh und trägt einen Turban.

Der Premierminister wirkt wie ein frischer Wind in der kanadischen Politik. Sein Vorgänger, der Konservative Stephen Harper, war geheimniskrämerisch und autokratisch, seine Minister, Bürokraten und Wissenschaftler durften nur mit Harpers Erlaubnis Interviews geben. Der gutaussehende, leutselige Trudeau dagegen ist offen und umgänglich. Auf der Straße fliegen ihm die Herzen zu. Selfies mit Passanten sind für ihn eine Selbstverständlichkeit. Und am Morgen nach seiner Wahl, die bis in die späte Nacht dauerte, stand er extra früh auf, um den Pendlern morgens in der U-Bahnstation seines Wahlkreises in Montreal zu danken.

„Je aufmerksamer ich bin und je näher den Leuten, desto besser kann ich ihnen dienen.“ Solche Sätze, die man nicht jedem Politiker abnehmen würde, trägt der neue Regierungschef mit einer glaubhaften Überzeugung vor.

Justin Trudeau trägt seinen berühmten Familiennamen, der Segen und Fluch zugleich ist, mit Fassung. Sein verstorbener Vater Pierre Elliott Trudeau war mit einer kurzen Unterbrechung insgesamt 15 Jahre lang Kanadas Premierminister und ist bis heute eine nationale Legende. Als sich sein Sohn für die Politik entschied, maß man ihn sogleich am Charisma des Vaters. Andrerseits wurden ihm auch dessen Fehler vorgeworfen. Justin Trudeau erwähnt seinen Vater relativ selten, aber er wird natürlich oft auf ihn angesprochen. „Er lehrte mich, die Rechte aller zu respektieren und zu verteidigen“, sagte er auf eine solche Frage, „und meine Identität basiert ­darauf.“

Justin und Sophie Trudeau mit ihren Kindern.
Justin und Sophie Trudeau mit ihren Kindern.

Seine Mutter Margaret Sinclair Trudeau ist auch Europäern noch als eine bildhübsche Frau der Hippie-Ära in Erinnerung, die mit 22 Jahren den dreißig Jahre älteren Regierungschef Pierre Trudeau heiratete und mit ihm drei Söhne hatte. Doch die junge Mutter fühlte sich am Wohnsitz des Premierministers in Ottawa eingeengt. Sie war eine deklarierte Feministin, rauchte Haschisch, versuchte sich als Fotografin und brach schließlich aus der Ehe aus. Fotos, die sie bei Partys mit den Rolling Stones zeigten, gingen um die Welt. Erst viele Jahre später sprach Margaret Trudeau öffentlich über sich: Sie sei manisch-­depressiv und wolle anderen Kranken mit ihrer Enthüllung Mut machen.

Justin Trudeau wuchs mit seinen zwei Brüdern am 24 Sussex Drive auf, der ­Residenz des kanadischen Premierministers. Dort begegnete er als Kind Politikern wie Helmut Schmidt und Margaret Thatcher – und die britische Königin Elizabeth. Als Trudeau nach seinem Amts­antritt die Queen im Buckingham Palace mit seiner Familie besuchte, scherzte sie: „Danke, Herr Premierminister von Kanada, ich fühle mich so alt.“

Die sehr öffentliche Scheidung seiner Eltern kann für Justin nicht leicht gewesen sein. Er war der Vertraute seiner Mutter. Als er zwölf Jahre alt war, holte ihn eines Tages eine aufgelöste Margaret Trudeau aus der Schule. Sie wollte sich bei ihrem Sohn wegen der Trennung von einem Liebhaber ausweinen. Doch von seiner Mutter hat Trudeau gleichzeitig die Leichtigkeit geerbt, auf Menschen aller Gesellschaftsklassen zuzugehen und ihnen das Gefühl zu geben, sich ernsthaft für sie zu interessieren.

Es klingt klischeehaft, aber die Tru­deaus haben etwas vom Glanz der Kennedys – und etwas von deren Tragödien: Justins Bruder Michel kam als 23-Jähriger beim Skifahren in einer Lawine um. Später setzte sich Trudeau Junior für besseren Lawinenschutz ein.

Auch Trudeaus Ehefrau Sophie, eine Yogalehrerin und ehemalige Fernsehmoderatorin, versucht die Tiefs im Leben in etwas Positives zu verwandeln.

Freimütig erzählte sie der Öffentlichkeit von ihrer überwundenen Magersucht und gibt Ratschläge, wie junge Frauen ein besseres Selbstwertgefühl aufbauen können. Als sie einmal nach einer Schwäche ihres Gatten gefragt wurde, sagte sie: „Er ist ein Kopfmensch. Er intellektualisiert vieles.“

Sophie Trudeau teilt mit ihrem Mann das Engagement für Benachteiligte: Weihnachten halfen sie gemeinsam, für arme Familien Kartons mit Geschenken zu füllen. Trudeau ist überzeugt, dass sich die meisten Kanadierinnen und Kanadier als hilfsbereite, sozial denkende Menschen sehen, als Friedensstifter und Advokaten der Schwächeren. Deshalb hat er jetzt spontan die Türen des Landes für 25.000 syrische Flüchtlinge geöffnet.

Er kümmert
sich um ver-
schwundene indigene Frauen

Ein anderes Wahlversprechen setzt die liberale Regierung nun auch um: Ein Sonderausschuss wird untersuchen, warum in den vergangenen 30 Jahren fast 1.200 indigene Frauen verschwunden bzw. Mordopfer geworden sind. Trudeaus Vorgänger Stephen Harper wollte sich nicht mit diesem Problem befassen. Die neue Regierung indes stellt rund 27 Millionen Euro für die seit langem geforderte Untersuchung der Schicksale dieser ­Gewaltopfer unter den sozial stark benachteiligten Eingeborenen zur Verfügung. Frauen der First Nations, Inuit und Métis machen lediglich rund vier Prozent der Kanadierinnen aus, aber 16 Prozent der erwiesenen Mordopfer sind Indigene. „Wir haben diese Untersuchung zur Priorität meiner Regierung erhoben, weil jene, die von dieser nationalen Tragödie betroffen sind, lang genug gewartet haben“, sagte Trudeau.

Viele indigene Frauen ziehen von ihren isolierten Reservaten in kanadische Städte und finden sich nicht zurecht. Sie haben keine Ausbildung, und manche sind bereits in den Reservaten Opfer häuslicher und sexueller Gewalt geworden. Sie enden oft als Drogenabhängige und Prostituierte – und werden so zur Beute von Gewalttätern. Indianische Mädchen sind besonders gefährdet. Sie befinden sich häufig in der Obhut des Staates und werden oft mehr schlecht als recht von Sozialdiensten betreut. Viele Teenager reißen aus, landen auf der Straße und auf dem Strich. Es ist eine gefährliche und hoffnungslose Existenz.

Justin Trudeau kennt Armut und Elend nicht aus eigener Erfahrung. Er ist Millionär und kann sich Familienurlaube in ­luxuriösen Hotelanlagen auf karibischen Inseln leisten. Aber seine politische Karriere fiel ihm nicht einfach in den Schoß. In jungen Jahren suchte er nach einem Lebensziel, während er als Snowboardlehrer und Türsteher eines Nachtclubs und später als Theaterlehrer arbeitete.

Für den Einstieg in die Politik wählte Trudeau eine Herausforderung: Er ließ sich von den Menschen im ärmsten Arbeiterviertel von Montreal ins kanadische Parlament wählen. Später schaffte er es mit überwältigender Mehrheit der Stimmen zum Vorsitzenden der Liberalen Partei Kanadas. Im Wahlkampf um das Amt des neuen Premierministers trauten ihm anfänglich nicht viele Medienbeobachter einen Sieg zu. In Fernsehspots machten ihn die politischen Gegner lächerlich und behaupteten, er sei „einfach nicht bereit“ für dieses Amt. Aber Tag für Tag stellte Trudeau nicht nur seinen Schelm und Charme, sondern vor allem seine Kompetenz und Ausdauer unter Beweis. Am Wahltag führte er seine Partei mit einem überraschenden Erdrutschsieg an die Macht.

Die Welt nahm vom neuen Mann an der Spitze Kanadas Notiz – und auch davon, dass er jung und attraktiv ist. Manche ausländischen Medien bezeichneten ihn als sexy. Justin Trudeau ist dieses Interesse willkommen, denn sein Land profitiert indirekt davon. Er will Kanada wieder in einer international bedeutsamen Rolle sehen. Dazu braucht er die Aufmerksamkeit auf dem globalen Parkett. Nach seiner Wahl versprach er der Welt: „Kanada ist zurück!“ Für die amerikanische Hochglanzzeitschrift Vogue ließ er sich mit seiner Frau in einer glamourösen, verführerischen Pose ablichten.

Sophie verriet Vogue Einzelheiten über das erste Rendezvous mit ihrem späteren Mann. Er habe zu ihr gesagt: „Ich bin 31 Jahre alt und habe 31 Jahre auf dich gewartet.“ Nicht unbedingt originell, aber romantisch.

Die beiden verstecken in der Öffentlichkeit die Zuneigung zueinander nicht, sehen sich tief in die Augen, turteln sogar, was manche konservativen Zeitgenossen aufregt. Diesen Bürgern ist auch ein Regierungschef suspekt, dessen Oberarm tätowiert ist und der Boxen zu seinen Hobbys zählt.

Und auch seine Frau Sophie ist keine typische Politiker-Gattin.

Sophie ihrerseits ist keine typische ­Politikergattin. Sie bekannte in einem Interview, dass sie und ihr Mann schwierige Zeiten mit Hilfe eines Eheberaters überwunden hätten. Warum so etwas verbergen?, findet sie. Der innere Frieden sei ihr wichtig, vor allem in einem Leben, das ständig beobachtet werde. „Ich glaube, wir haben es ziemlich gut geschafft, ein Gleichgewicht und ein Zentrum zu finden“, sagte sie.

Die politische Realität wird Trudeau sicher noch einholen. Er plant einige kontroverse Neuerungen, wie die Entkriminalisierung von Marihuana. Auch der Rückzug kanadischer Bombereinsätze gegen den „Islamischen Staat“ IS ist auf Kritik gestoßen. Und nicht alle Kanadier finden höhere Steuern für Reiche gut, wie er es vorsieht. Die wirtschaftliche Lage seines Landes ist zudem nicht durchwegs rosig.

Aber Justin Trudeau hat alle Voraussetzungen, in den kommenden Jahren seinen berühmten Vater in den Schatten zu stellen.   

Bernadette Calonego

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Prostitution: Kanada bestraft Freier!

Auch die „Native Women‘s Organisation of Canada“ meldete sich in der Prostitutionsdebatte zu Wort.
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Nun ist es amtlich. Das nächste Land übernimmt das Schwedische Modell. Nach dem Beschluss des kanadischen Parlaments am 8. Oktober hat nun auch der Senat bestätigt, dass das Land in Sachen Prostitution einen neuen Weg gehen will: Freier werden künftig bestraft – mit Geldbuße oder, in besonderen Fällen, mit bis zu fünf Jahren Haft. Werbung für Prostitution wird verboten und Zuhälter und BordellbetreiberInnen können künftig leichter dingfest gemacht werden, denn: Jeder, der einen „materiellen Nutzen“ daraus zieht, dass ein Mensch sich prostituiert, wird ebenfalls bestraft. Außerdem stellt Kanada 20 Millionen Dollar für Ausstiegsprojekte zur Verfügung.

In 30 Tagen tritt das Gesetz in Kraft. Da hat es auch nichts genützt, dass die Frontfrau der Pro-Prostitutions-Lobby, die Domina Terri-Jean Bedford, bei einer Anhörung Politikern offen gedroht hatte: „Wenn dieses Gesetz durchkommt, lasse ich euch Jungs hochgehen. Ich habe mehr Informationen über Politiker in diesem Land, als euch lieb sein kann.“

Glücklicherweise haben die PolitikerInnen auch denen zugehört, die über ihre Erfahrungen mit Gewalt und Frauenverachtung in der Prostitution sprachen. Zum Beispiel die „Sex Trafficking Survivors United“, eine Organisation, in der sich „Überlebende“ der Sex-Industrie zusammengetan haben. „Indem sie unsere Stimmen in den Debatten über das Gesetz gehört haben, hat Kanada einen Riesenschritt gemacht, um die Angst und das Stigma zu erschüttern, das die meisten von uns schweigen lässt“, erklärten die Survivors. „Dass man uns angehört hat, hat einen enormen Beitrag dazu geleistet, dass die Öffentlichkeit verstanden hat, wie die Sex-Industrie funktioniert.“

Dieses Gesetz wird die Welt verändern!

Auch die „Native Women‘s Organisation of Canada“ meldete sich zu Wort, denn in Kanada landen überproportional viele Frauen aus den verarmten und stigmatisierten Communitys der UreinwohnerInnen in der Prostitution. „Es ist überhaupt nicht hilfreich, die Frauen aufzuteilen in diejenigen, die ‚freiwillig‘ in die Prostitution gehen und solche, die in die Prostitution ‚gezwungen‘ werden. In den meisten Fällen werden die Frauen schon als junge Mädchen für die Prostitution rekrutiert und glauben, sie haben keine andere Wahl.“       

Die Stimmen der Frauen überzeugten Politikerinnen wie die Abgeordnete Joy Smith, die erklärte: „Prostitution wird angetrieben von Männern, die Frauen und Kinder für Sex kaufen wollen. Deshalb zielen wir mit diesem Gesetz, zum ersten Mal in der Geschichte Kanadas, auf die Freier, die die Nachfrage auf dem Markt überhaupt erst schaffen.“

Die „Sex Trafficking Survivors“ erklären: „Wir applaudieren Kanada! Dieses Gesetz wird die Welt verändern.“  

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Kommentare

Natürlich war mein Kommentar ernst gemeint! Mann darf sich ja auch mal freuen, u.a. über den kanadischen Chef. Ich blende keine Destruktivität aus (befasse mich seit Jahren intensiv mit menschlichen Abgründen). Es wäre aber geradezu blindgestellt, die positiven Entwicklungen der letzten Jahrzehnte nicht sehen zu wollen (oder nicht sehen zu wollen, dass Deutschland eines der am besten entwickeltsten Länder der Welt ist, inkl. einer verhältnismäßig niedrigen Gewaltrate in allen Bereichen). Und ja, ich finde dass meine Männergeneration hier in Deutschland deutlich besser und anders ist, als die davor. Und wenn Du Dich mal - entgegen den stets negativen medialen Berichterstattungen - richtig optimistisch flashen willst, lese unzählige Daten hier: https://ourworldindata.org/

Nun, vielleicht ist meine Wahrnehmung dann auch getrübt, Ich sehe es nämlich ähnlich wie Sven. Ich denke eigentlich, dass Ich zu einer Männergeneration gehöre, die sich in vielen Bereichen anders verhält, als noch davor. Und Ich glaube nicht, dass Ich eine Ausnahme darstelle. Ist das Bild von meinen Geschlechtsgenossen wirklich so düster?

Profilfoto von Gabypsilon

@Sven: Ich bin mir nicht sicher, ob Dein Kommentar ironisch gemeint ist oder mit welchen Männern Du Dich umgibst, die Deine Wahrnehmung trüben. Die Realität zeichnet ein anderes Bild. Wir haben unter anderem eine Vergewaltigungskultur, Deutschland ist an der Weltspitze beim Pornokonsum, nennt das größte Bordell Europas sein eigen und hat Politiker aller Couleur, die ihren Frauenhass aufrecht erhalten, indem sie sich vehement weigern, sich für ein Sexkaufverbot einzusetzen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Irgendwie ist das schon merkwürdig, wenn mann jetzt ca. seine Generation (ich selbst bin im EMMA-Gründungsjahr geboren) in Politik, Wirtschaft und Medien vorne sieht... Und es zeigt sich für mich, dass diese Männer-Generation (zumindest in einem nicht unbedeutenden Teil) deutlich anders ist, als unsere Väter oder Großväter es waren. Diese dominanten, sexistischen, gefühlskalten älteren Männer, die ich von klein auf in den Medien sah und die ich oft irgendwie merkwürdig fand, sie verschwinden Stück für Stück. Und das ist gut so. Wenn ich die heutigen 16 bis 20 Jährigen sehe, dann freue ich mich schon wie ich als Rentner dasitze und dieser Generation gerne dabei zuschaue, wie sie an Einfluss gewinnt und die Gesellschaft gestaltet.

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