Sharayet – eine Liebe in Teheran
Atafeh und Shirin sind etwa 17 Jahre alt, gehen noch in die Schule und verlieben sich ineinander. Was im 21. Jahrhundert eigentlich kein Riesenproblem mehr sein dürfte – würde diese Liebe nicht in Teheran spielen. Und ausgerechnet in Atafehs Bildungsbürgerfamilie, in der es innerhalb der vier Wände zugeht wie hierzulande, eskaliert die Affäre zum Drama. Atafehs konkurrierender Bruder verliebt sich ebenfalls in Shirin. Was nur unangenehm sein müsste, wird lebensbedrohend. Denn dieser Bruder ist von den Drogendealern in die Moschee gewechselt, betet nun unter den erstaunten Blicken seiner Familie fünfmal am Tag und hat neue mächtige Freunde, die allmählich auch die Familie infiltrieren. „Das Schlimmste ist nicht die Unterdrückung in der Außenwelt, sondern wenn die Reihen der eigenen Familie unterwandert werden“, sagt Maryam Keshavarz. Maryam weiß, wovon sie spricht. Sie ist in so einer liberalen Familie aufgewachsen, hat ihre Schulzeit in New York verbracht und die Sommerferien bei ihrer großen Familie im Iran. Und sie hat sieben Brüder. Für „Sharayet – eine Liebe in Teheran“ ist Keshavarz gleich dreifach verantwortlich: für Drehbuch, Regie und Produktion. Die US-Iranerin hat den Innen- und Außenblick zugleich und einen Film gemacht, der, ästhetisch wie inhaltlich,eine Mischung ist zwischen „L-Word“ und „Nader und Simin“. Start: am 24. Mai.
EMMA-Redakteurin contra Bordell-Manager
Am Montagabend war es mal wieder so weit. Eine EMMA-Redakteurin, diesmal Chantal Louis, hatte das zweifelhafte Vergnügen, im Fernsehen über Prostitution diskutieren zu dürfen. Neben Sabine Constabel, seit 20 Jahren Streetworkerin für Prostituierte in Stuttgart. Ihr gegenüber Michael Beretin, seines Zeichens „Marketing-Manager“ im Stuttgarter Laufhaus „Paradise“. Sowie Isabell Rozier, die es, wie sie berichtete, früher privat „für Pommes und ne Cola“ gemacht hat und daraus zwei Schlüsse zog: 1. Jetzt mach ich’s für Geld. 2. Noch besser, andere Frauen machen’s – und ich kassiere ab. Die Dame leitet einen Escort-Service, in dem 120 „Mitarbeiterinnen“ für sie anschaffen. Weiterlesen
EMMA diskutiert über Prostitution
„Wir brauchen in Deutschland ein Klima, in dem Prostitution nicht propagiert, sondern geächtet wird“, sagt EMMA-Redakteurin Chantal Louis. Sie fordert Strafen für Freier und Zuhälter sowie Ausstiegshilfen für Prostituierte. Und ein Umdenken in einer Gesellschaft, in der die Prostitution seit der Reform des Prostitutionsgesetzes 2002 als „Beruf wie jeder andere“ gilt. Darüber wird sie heute Abend um 23.30 Uhr in der Talkshow „Eins gegen Eins“ auf Sat.1 diskutieren. Mit Sabine Constabel, die seit 20 Jahren als Sozialarbeiterin im Stuttgarter Rotlichtviertel arbeitet. Und Jürgen Rudloff, der in Stuttgart das Großbordell „Paradise“ betreibt. Weiterlesen
Die eiskalte Merkel
Es war der Tag, an dem ich zurückkam von der hoch amüsanten Verleihung des EMMA - JournalistInnen - Preises. Den 1. Preis hatte Kerstin Kullmann gewonnen für einen Text, der im Januar dieses Jahres im Spiegel erschienen war. Es ging darin um die unterschiedlichen Strategien von Spitzenpolitikerinnen im Umgang mit der Macht. Die Autorin hatte auch eine Expertin befragt, die Frauen in der Politik zur Doppelstrategie riet: nach außen weich, also „weiblich“; nach innen im Bedarfsfall hart, also „männlich“. Und genau so halten es nicht nur in Berlin die Spitzenpolitikerinnen, müssen sie es halten. Doch sie tun das in einer Welt, die ebenfalls eine Doppelstrategie fährt: die Frauen und Männer mit zweierlei Maß misst. Das erleben wir gerade mal wieder in der wahrhaft karikaturalen Reaktionen auf Merkels Rausschmiss von Röttgen. Weiterlesen
Verleihung in Berlin: Acht Preise und ein Duett
Er gehörte zwar nicht zur Jury, aber dennoch konnte Kulturstaatsminister Neumann (Foto rechts) die Qualität des 1. Preises besonders gut beurteilen. Denn er gehört zum Bundeskabinett. Und Spiegel-Redakteurin Kerstin Kullmann (Foto Mitte) hatte über die sehr unterschiedlichen Machtrituale der Ministerinnen geschrieben. „Als Angehöriger dieser Runde muss ich sagen: Sehr gut beobachtet!“ schmunzelte der Minister. Überhaupt schien Bernd Neumann Vergnügen an der Verleihung dieses 12. EMMA-JournalistInnen-Preises am 15. Mai zu haben, die diesmal in Berlin in den eleganten Räumen des Institut Français am Kurfürstendamm stattfand. Nach seiner Eröffnungsrede verließ Neumann nicht etwa, wie bei vielbeschäftigten Ministern üblich, die Veranstaltung, sondern blieb wie alle rund 150 Gäste zwei Stunden sitzen, bis zum – außerordentlich übermütigen – Schluss. Aber dazu später mehr. Weiterlesen
"Frauen zeigen ihr Gesicht, Männer ihre Filme"
Der Eindruck, dass Europas berühmtestes Filmfestival einer dringenden Generalüberholung bedarf, begleitet die Verleihung der Goldenen Palme Jahr für Jahr. Das gilt vor allem für das Frauenbild an der Côte d’Azur. Bisher hat eine einzige Frau den Preis bekommen: Die Neuseeländerin Jane Campion für "Das Piano". Das war 1993. Im Jahr 2012 befinden wir uns nun also in der Stunde Null: Null ist die Anzahl der Filme von Regisseurinnen, die in diesem Jahr für den Filmpreis nominiert sind. Die 22 Wettbewerbsbeiträge stammen ausschließlich von Männern. Dagegen regte sich jetzt Protest: "Frauen zeigen in Cannes ihr Gesicht, Männer ihre Filme" lautet der Titel des Debattenbeitrags, den die Schauspielerinnen und Filmemacherinnen Coline Serreau, Virginie Despentes (Foto) und Fanny Cottencon in der französischen Tageszeitung Le Monde veröffentlicht haben. Weiterlesen
Frauen wählten Kraft, Männer die Piraten
Es ist ja eigentlich keine Überraschung: Die rot-grüne Koalition in NRW wurde von mehr Frauen als Männern an die komfortable Macht gewählt. Denn Wählerinnen haben traditionell ein Faible für die Sozialdemokraten und die Grünen. Das Frauen-Duo Kraft/Löhrmann hat nun ganz besonders viele Frauen für sich mobilisiert, und zwar vor allem die aus ihrer eigenen Altersgruppe. 44 Prozent der Wählerinnen ab 45 - also fast jede zweite! - machten ihr Kreuzchen bei der 50jährigen Ministerpräsidentin, die insgesamt 39 Prozent der Stimmen geholt hatte. Zusammen mit den 14 Prozent Wählerinnen Ü 45 für ihre 55-jährige grüne Stellvertreterin ist Rot-Grün in dieser Altersgruppe also dicht an der Zwei-Drittel-Mehrheit. Aber auch in allen anderen weiblichen Altersgruppen haben Kraft und Löhrmann eine satte absolute Mehrheit. Und die Männer? Sie wählten wie üblich etwas stärker die Liberalen (Männer:9%, Frauen:8%). Aber sie wählten zum ersten Mal nicht wie bisher häufiger die CDU. Der größte Gender Gap ist diesmal bei den Piraten zu verzeichnen: Sie wurden von zehn Prozent aller Männer gewählt, aber nur von sechs Prozent der Frauen. In der Altersgruppe 18-29 Jahre stimmte gar jeder fünfte Mann für die Internet-Partei, doch nur jede zehnte Frau. Was bei einer Partei, in deren Führung die Frauen quasi abwesend sind, auch keine große Überraschung ist. Mehr zum Thema
Erfolgsprinzip Frau
Die Zeit der Alphamänner in der Politik scheint in unseren Breitengraden besiegelt zu sein. Der überragende Sieg von Hannelore Kraft ist vor allem ein Sieg des Prinzips Frau, bzw. des Prinzips Mensch. Es ist weniger die Politik der Kandidatin, sondern ihr Stil, der die Menschen ihr Kreuz bei der SPD machen ließ. Bescheidenheit, Solidarität, Sachorientiertheit. Also der Effekt, der die Menschen nach dem XL-Alphatrauma mit Schröder/Fischer zu Merkel trieb. Die Knappheit von Merkels Sieg im Jahr 2005 war ja nicht den WählerInnen aus anderen Lagern zu schulden, sondern Männern aus ihrem eigenen Lager: Es waren laut Wahlanalyse die alten Konservativen, die die eigene Kandidatin nicht gewählt haben. Jetzt also Hannelore Kraft. Sollte Merkel es 2013 noch einmal schaffen, wäre es von nun an wahrscheinlich, dass der 1. Kanzlerin Deutschlands im Jahr 2017 auf den Fuß die 2. Kanzlerin folgt, diesmal eine sozialdemokratische. Weiterlesen
Verleihung des JournalistInnen-Preises
Das ist nicht nur sehens-, sondern auch hörenswert: Maren Kroymann, Pegah Ferydoni und Walter Kreye leihen am kommenden Dienstag den PreisträgerInnen des diesjährigen JournalistInnen-Preises ihre Stimme. Die drei SchauspielerInnen werden im Berliner Institut Français die prämierten Texte lesen. Die Preisträgerinnen: Kerstin Kullmann/Spiegel (1. Preis), Sibylle Hamann/Falter (2. Preis), Kerstin Greiner/SZ Magazin (2. Preis) und Julia Niemann/taz (3. Preis). Einen Sonderpreis erhält die Lokalredaktion des Lauterbacher Anzeiger. Der Sonderpreis Männer geht an: Dieter Bartetzko/FAZ, Sören Kittel/Berliner Morgenpost und Armin Lehmann/Der Tagesspiegel. Vier Mitglieder der diesjährigen Jury – Ines Pohl, Jeanne Rubner, Marietta Slomka und Alice Schwarzer – halten die Laudatien (Foto). Die Preisverleihung im Institut Français (Kurfürstendamm 211) wird um 18 Uhr von dem Staatsminister für Kultur, Bernd Neumann, eröffnet. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Mehr über die PreisträgerInnen und die Jury.
40 Jahre Frauenbewegung
Zum 40. Geburtstag der Frauenbewegung in Deutschland veranstaltet die „Evangelische Akademie Bad Boll“ vom 11. bis 13. Mai eine dreitägige Tagung. Es referieren u.a. Familienrechtlerin Lore Maria Peschel-Gutzeit, Soziologin Jutta Allmendinger und Gewerkschafterin Leni Breymaier. Alice Schwarzer eröffnet am 11. Mai, 16.30 Uhr die Tagung und liest am Samstag 12. Mai, 20 Uhr aus ihrem „Lebenslauf“. – Ein ganzes Dossier über 40 Jahre Frauenbewegung – genauer gesagt: über zehn Jahre Frauenbewegung und ihre Folgen – hat EMMA in ihrer Winter-Ausgabe veröffentlicht. Darin geht es von den ersten spontanen Frauenaktionen, Frauenzentren und Frauenprojekten bis hin zur gesellschaftlichen Umsetzung: zur Reform diskriminierender Gesetze und Übernahme feministischer Initiativen durch Institutionen, von den Frauenhäusern bis zum Girls Day oder der Väterzeit. Weiterlesen
Zeltstadt der Frauen am Samstag in Wien
„Occupy Patriarchy!“ heißt es am kommenden Samstag ab 10 Uhr in Wien, dann wird die Ringstraße zur Frauenzeltstadt. Aufgerufen zu diesem Aktionstag hat die Plattform 20.000 Frauen, die schon im vergangenen Jahr mit einer Großdemo an den ersten Internationalen Frauentag am 19. März 1911 erinnert hat. Zum diesjährigen „Frauenring“ haben sich bereits über 50 Organisationen angemeldet – von der „ARGE Dicke Weiber“ über das „Flash-Mädchencafé“ bis zur „Österreichischen Plattform Alleinerziehender“. In den Themenzelten finden Diskussionsrunden zu Sexualität und Körperbilder (Achtung: KISS-IN von 15.30 bis 16 Uhr!), sexistische Werbung, Gewalt oder Bildung statt. Eine Gelegenheit also zum Weiterdenken, wie die Situation der Frauen in Österreich verbessert werden kann. Denn: Seit dem ersten Internationalen Frauentag sind zwar 101 Jahre vergangen, doch „unzählige Forderungen zur Gleichstellung der Frauen in Österreich sind nach wie vor nicht erfüllt“, sagt Petra Unger, Sprecherin der Online-Plattform. Und deshalb wollen die Wiener Frauen jetzt Druck machen: „Wenn dich die Verhältnisse ankotzen, dann komm am 12. Mai zum Frauenring!“ lautet ihr Slogan. Anmeldungen auch auf Facebook.
„Ich habe nicht angezeigt, weil...“
„... er mein Freund war und ein Messer hatte.“„... er ein Arbeitskollege war.“„... er mein Vater war.“ Oder „... weil ich noch ein Kind war.“ Das sind nur vier von mittlerweile 160 anonymen Beiträgen von Frauen, die Opfer sexualisierter Gewalt geworden sind und seither geschweigen haben – bis heute. Die Online-Kampagne #ichhabnichtangezeigt will das ändern. Hinter der Aktion steckt ein fünfköpfiges Frauenteam aus dem Arbeitskreis „Handeln gegen sexuelle Gewalt“ des Vereins Kofra aus München. Sie fordern Frauen dazu auf, via Facebook, Twitter und über einen Blog zur Aktion zu erklären, warum sie nie zur Polizei gegangen sind und ihren Vergewaltiger nicht angezeigt haben. Um so ein Signal gegen sexualisierte Gewalt und gegen Vergewaltigungsmythen in einer „täterfreundlichen und opferfeindlichen Gesellschaft“ zu setzen, sagt Daniela Oerter. Weiterlesen
François & Artemisia
Vor meinen Augen tanzen und jubeln tausende, ja zehntausende Menschen. Ich bin in einem Café an der Bastille, wo in der 1789er-Revolution das Volk das Gefängnis gestürmt hat und seither die demokratischen Wahlen feiert. Vor allem das linksgesinnte Volk. Die Bastille ist am Wahlabend der traditionelle Treffpunkt der Linken, am liebsten, wenn es etwas zu feiern gibt. Doch die, die heute Abend feiern, sind zu 90 Prozent unter 30. Es ist der erste Sieg der Sozialisten, den sie bewusst erleben, Mitterand, der letzte sozialistische Präsident, war 1995 gestorben. Seither sitzen die Konservativen im Elysée, bzw. „die Rechten“, wie man hierzulande sagt (unsere Rechten sind an der Seine die „extreme Rechte“). Diese tanzenden jungen Frauen und Männer sind wohl überzeugt, dass die Rechte schuld ist an all ihren Problemen – wie dem, dass jeder zehnte arbeitslos ist – und nun mit der Linken alles, alles gut werden wird. Sie wissen noch nicht, wie klein die Spielräume sind und dass eine linke Regierung im Jahr 2012 dieselben Zwänge und dieselben Schulden hat wie eine rechte. Weiterlesen
Die sinnliche O’Keeffe
Die Fotos von ihr sind so berühmt wie ihre Bilder. Das liegt daran, dass Georgia O’Keeffe lange die Gefährtin des Fotografen Alfred Stieglitz war. Der viel Ältere hat ihr Werk geprägt und gefördert, aber sie ist weit über diesen Einfluss hinausgegangen. Das zeigt jetzt die beeindruckende Gesamtschau ihres Werkes in der Münchner Hypo Kunsthalle (noch bis zum 13. Mai). Rund 75 Gemälde, Papierarbeiten und Skulpturen aus allen Phasen: von 1910 bis zu ihrem Tod im Alter von 98 Jahren. Die populärsten sind zweifellos ihre üppigen, sinnlichen Blumenbilder, die oft unverhüllt den weiblichen Sex feiern. Die Amerikanerin lebte in der zweiten Hälfte ihres Lebens in New Mexico und lässt uns diese Landschaft des amerikanischen Südwestens für immer durch ihre Augen sehen.
Arzu Özmen – ein zweiter Fall Sürücü?
Das Szenario kommt bekannt vor: Ein Bruder gesteht die Tat, die anderen haben angeblich nichts gewusst. So stellen die fünf Geschwister der ermordeten Arzu Özmen dar, was sich angeblich am 1. November 2011 zugetragen hat. In dieser Nacht wurde die 18-jährige Deutsch-Kurdin von vier Brüdern und einer Schwester aus der Wohnung ihres Freundes entführt und Mitte Januar auf einem Golfplatz in Schleswig-Holstein erschossen aufgefunden. Auch die Familie Sürücü hatte behauptet, dass der Mord an Hatun Sürücü, die 2005 von ihrem jüngsten Bruder Ayhan erschossen wurde, eine Einzeltat war. Das Resultat ist bekannt: Ayhan wurde zu einer Jugendstrafe verurteilt, die anderen Brüder und der Vater freigesprochen. Arzu Özmens Bruder Ozman behauptet, er habe seine Schwester im Affekt erschossen. Ihre Schwester Sirin erklärt, man habe der zu selbstständigen Schwester an jenem Abend nur „den Kopf waschen wollen“. Die Rechtsanwältin Brigitta Biehl vom Verein peri e.V., der Mädchen vor Zwangsverheiratung schützt, ist als Prozessbeobachterin dabei und berichtet von den Ungereimtheiten in den Aussagen der Geschwister. Weiterlesen
News-Archiv
"Tomboy" - ab morgen im Kino
„Wie heißt du?“ fragt das Mädchen Lisa den neuen blonden Nachbarsjungen mit den weichen Gesichtszügen. Der zögert einen Moment und antwortet dann: Mikael. Das ist nicht nur der falsche Name, sondern auch das falsche...weiterlesen
EMMA verlost Karten für das DFB-Pokalfinale
Fußballfäninnen aufgepasst: Wenn am 12. Mai im Kölner RheinEnergieStadion die Fußballfrauen vom 1. FFC Frankfurt und dem FC Bayern München zum spannenden Finale um den DFB-Pokal aufeinandertreffen, könnt ihr kostenlos dabei sein....weiterlesen
re:publica, Next & re:campaign 2012
Eine Sache muss man den re:publica-MacherInnen lassen: Sie haben die Kritik ernst genommen. Seit vor zwei Jahren Bloggerinnen den verschwindend kleinen Frauenanteil auf der Berliner Web-Konferenz öffentlichkeitswirksam...weiterlesen
"Kita-Erzieher brauchen viel Selbstbewusstsein"
Heute ist nicht nur Girl’s Day, sondern – zum zweiten Mal – auch Boy’s Day. Jungen sollen in Kindergärten oder Krankenhäusern Berufe kennenlernen, die bisher vor allem von Frauen ausgeübt werden. Eine gute Idee, die nach dem...weiterlesen
Und das Schmerzensgeld für die Opfer?
Am Anfang stand eine Gesetzeslücke, die Leben kostete, meist Frauenleben: Bis 1998 mussten Täter, die nach wiederholten Vergewaltigungen, Mordversuchen oder Morden zu Sicherungsverwahrung verurteilt worden waren, automatisch...weiterlesen
Sportlerin macht sexuelle Belästigung öffentlich
Ariane Friedrich hatte keine Lust mehr, sich „doppelt zum Opfer zu machen und ständig zu schweigen“, wie sie sagt. Denn das, was ihr vor einigen Tagen passierte, passierte nicht zum ersten Mal. „Willst du einen schönen Schw***...weiterlesen
Männer haben immer noch das Sagen
"Hunde und Damen nicht erwünscht!“ schrieb ein Professor zu Zeiten Kaiser Wilhelm II. auf ein Schild und hängte es an die Tür seines Hörsaals. Es galt, sich gegen Gasthörerinnen zu wehren, die seit 1894 in Berlin erlaubt...weiterlesen
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Hg. Alice Schwarzer:
"Die große Verschleierung" Für Integration, gegen Islamismus.
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Simone de Beauvoir DVD, ein Film von Schwarzer 1973, 45 Min., deutsche u. franz Version
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Die Antwort. Aktueller Essay. Ein Frauenwort, statt Mädchengelaber.
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(KiWi, 8.95 €)
Marion Dönhoff - Ein widerständiges Leben. Aktualisierte Neuausgabe der Biografie. (KiWi, 8.95 €)















