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Alice Schwarzer
Alice Schwarzer hat 1977 EMMA gegründet und ist seither ihre Verlegerin und Chefredakteurin.
Mehr über Schwarzer - Termine, Blog, Biografie - unter www.aliceschwarzer.de
Aktuelles Blog-Thema:
Sandberg meets Steinem


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Die aktuelle EMMA
Inhaltsverzeichnis
Sandberg meets Steinem
Alice Schwarzer über die Renaissance des Feminismus. Artikel lesen
Mandy Kopp: Überlebt
Sie wurde mit 16 in Dresden zur Prostitution gezwungen. mehr
Stevie Schmiedel: Empört
Die Hamburger Professorin ist bei Pinkstinks aktiv.
Conny Eilenstein: Gelassen
Sie ist dick, selbstbewusst und ein Theaterstar in Stuttgart.
Barbra Streisand: Forever
Yentl, die sexy Anti-Barbie, kommt zum Konzert nach Köln.
Mutter werden mit 50plus
Nicht nur Gianna Nannini mit Tochter Penelope zeigt: Es macht Spaß! mehr
Vater werden mit 70plus
Für Männer war es schon immer selbstverständlich.
Ethische Bedenken?
Nein. Die Kombi ältere Mütter und jüngere Väter sind ideal.
Mutter & Mutter
Befruchtung mit Hindernissen? Es ginge auch einfacher!
Die umstrittene Homo-Ehe
Sie ist ein Kulturschock – aber weiter im Vormarsch.
Hochzeit in Weiß
Gipfel des Glücks – oder Albtraum von gestern? mehr
Ja, ich will
Franziska Becker über die Hochzeits-Industrie. mehr
Nein, ich will nicht
Katrin Bauerfeind ist genervt vom Hype um den Ringetausch.
Film: Iris von Roten
Das Leben der Schweizer Beauvoir kommt ins Kino.
Die jungen Dinger
Heike-Melba Fendel plädiert für Gnade mit ihnen.
Brief an Renate
Dagmar Deckstein ist für den Beruf im Rentenalter.
Gillian Wearing in München
Die britische Künstlerin fotografiert unsere Seelen.
Alice Schwarzer über Joschka Fischer
… und Daniel Cohn-Bendit: Wie wär’s mit Bedauern. Artikel lesen
Laurie Penny über Steubenville
Junge Vergewaltiger von US-Medien bedauert. Artikel lesen
Ein Schwede: Irritiert
Warum fühlen sich Sexisten in Deutschland sicher?
Ein Deutscher: Desillusioniert
Wann kommt der Aufschrei unter den Männern? mehr
Niki de Saint Phalle
Schmerz als lebenslange Quelle für große Kunst.
Traumaforschung
Wie der Stress von Schwangeren auf Föten wirkt.
Trauma-Therapeut Seidler
Ein wegweisendes Handbuch mit Geschlechterblick.
Europa gegen Prostitution
Freier sollen bestraft werden – und in Deutschland?
Geständnis einer Ex-Prostituierten
"Wir haben alle schon früh gelernt, Gewalt auszuhalten."
Femen allerorten
Zana Ramadani ist bei den Femen – und in der CDU.
Was ist los in Syrien?
Die syrische Frauenrechtlerin Rafif Jouejati klagt an.
Scharia mitten in Deutschland
Islamwissenschaftlerin Rita Breuer über die schleichende Entrechtung.
Katja von Garnier wieder da!
Die Bandits-Regisseurin über eine junge Rebellin. Artikel lesen
Entdeckt: Hilma af Klint
Sie war die erste abstrakte Malerin – vor Kandinsky.
Petra Gehring über Vergangenheit
Die Philosophin fragt: Wo beginnt sie eigentlich?
Luise Pusch über Geschlechterverkehr
Die StVO kommt jetzt in gerechter Sprache. Na und?
Top-Themen
Dossier
News
Gihan Abou Zeid
Eine Frauenstimme aus Ägypten

Gihan Abou Zeid ist seit über 20 Jahren eine der mutigsten Frauenrechtlerinnen in Ägypten. Die Psychologin veröffentlichte u.a. Bücher über die Gewalt gegen Frauen und die Rolle von Frauen in der Politik. Sie ist eine der tausende von Menschen, die vom ersten Tag an voller Hoffnung auf dem Tahrirplatz protestiert haben – doch inzwischen ist sie tief besorgt über die Machtergreifung der Muslimbrüder. Gihan hat die systematischen Gruppenvergewaltigungen ihrer Schwestern hautnah erlebt und schwört: „Wir lassen uns nicht einschüchtern. Jetzt werden wir erst recht weitermachen! Weiterlesen
Sie wollen nicht nur spielen
"11 Freundinnen" über Frauenfußball - jetzt im Kino

Wahnsinn war das, als am 26. Juni 2011 die deutschen Fußball-Frauen ins ausverkaufte Olympiastadion in Berlin einliefen und vor 74.000 Fans das Eröffnungsspiel gegen Kanada gewannen. Und natürlich zeigt Regisseurin Sung-Hyung Cho die Bilder von diesem Triumph für den einst verlachten Frauenfußball. Vor allem aber interessiert sich die Deutsch-Koreanerin, die 2006 erstmals mit ihrer schrägen Doku „Full Metal Village“ über ein Heavy Metal-Festival im schleswig-holsteinischen Dorf Wacken auffiel, für die Spielerinnen hinter den WM-Kulissen. Das hammerharte Training, die Doppelbelastung von Fußball und Job – und natürlich: die Enttäuschung nach dem unerwarteten Rausschmiss aus WM und Olympia durch die Japanerinnen im Viertelfinale. Nach zwei Jahren Pause kämpfen unsere Mädels jetzt wieder um einen Titel: vom 10. bis 28. Juli bei der EM in Schweden.
Abschied!
Lieber Playboy-Club…

…nun hast du deine Pforten geschlossen. Du bist pleite. Seit deiner Eröffnung im August 2012 herrscht gähnende Leere in deiner schicken Location am Rhein. Deine Bunnys standen sich die Hasenfüße platt. Tja. Hättest du doch uns, deine Nachbarinnen im Kölner Rheinauhafen gefragt. Wir hätten dir gleich gesagt, dass das keinen Zweck hat. Zwar haben wir hierzulande keinen Mangel an Sexismus, aber zigarrepaffende Männer, die sich ihren Brandy von Frauen mit Hasenohren und Puschelschwänzen kredenzen lassen, sind out in Germany. Dein Investor Fabian Thylmann hätte das wissen müssen, der ist ja Deutscher. Die zweistellige Millionenkaution, die er gerade hinterlegen musste, damit der Internet-Porno-King von „Manwin“ während seines Verfahrens wegen Steuerhinterziehung nicht länger im Knast sitzen muss, fehlt jetzt natürlich auch in der Playboy-Club-Kasse. Weiterlesen
Kritik an den Femen
Was ist falsch an den spektakulären Aktionen?

Die Femen bringen Wind, ja Sturm in die deutsche Feministinnen-Szene. Den Sturm der Entrüstung. Nach ihrem Anti-Diktator-Auftritt gegen Putin auf der Messe in Hannover machten die Femen jetzt in Berlin Barbie Feuer unterm Hintern: Eine Feme mit dem Slogan "Life in plastic is not fantastic" auf der bloßen Haut fackelte vor dem „Barbie Dreamhouse“ eine gekreuzigte Barbie ab. Was die Aufmerksamkeit der Medien erregte, jedoch nicht nur den Profiteuren der Barbie-Industrie missfiel, sondern auch den Feministinnen von Pinkstinks, die kurz vorher gegen Barbie protestiert hatten. Warum sollten nicht viele Feministinnen auf viele Arten gegen den Barbiewahn protestieren? Und was hat das feministische Pop-Magazin Missy eigentlich gegen die Femen? Weiterlesen
Deutsche Krebsärztin rät:
"Nur gut informiert Entscheidungen treffen"

Auch in Deutschland lassen sich Frauen, wie Angelina Jolie, aus Angst vor Brustkrebs präventiv das Brustgewebe entfernen. Es gibt bundesweit 15 Zentren, die sich auf Fälle familiärer Belastung spezialisiert haben. Eins davon ist das „Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs“ an der Kölner Uniklinik, an dem sich rund 30 Frauen pro Jahr für die sogenannte Mastektomie entscheiden. EMMA sprach mit der Leitenden Oberärztin Dr. Kerstin Rhiem. Sie warnt davor, dass der Fall Jolie dazu führen könnte, dass Frauen sich die US-Schauspielerin zum Vorbild nehmen - ohne genaues Wissen über ihr familiäres Risiko. „Das wäre fatal.“ Weiterlesen
Stop Pinkifizierung!
Proteste gegen das „Barbie Dreamhouse“ in Berlin

Man müsste schon eine rosarote Brille aufhaben, wenn man die Eröffnung des „Barbie Dreamhouse“ auf dem Berliner Alexanderplatz als Erfolg für die Veranstalter bezeichnen wollte. Ganze 30 BesucherInnen begaben sich in das Traum-Imperium der anorektischen Blondine, um an gigantischen Schuhregalen vorbeizuflanieren oder virtuelle Cupcakes zu backen. Über zehnmal so viele aber protestierten gegen das eindimensionale Frauenbild, das Mädchen mit der „Barbie Experience“ verpasst bekommen, von Slutwalk (mit bunten Plakaten wie „Barbie – nicht nur Cupcakes backen, auch essen!“) bis Femen (die im rosa Riesen-Higheel vor dem Eingang eine gekreuzigte Barbie verbrannten). - EMMA sprach mit Stevie Schmiedel (Foto 2. v. li.), Gründerin der Initiative Pink Stinks gegen sexistische Werbung und zu viel Rosa im Kinderzimmer. Weiterlesen
Cannes kann's nicht
Melissa Silverstein über den Frauenmangel in Cannes

Die filminteressierte Welt blickt nach Cannes und sieht: Männer. In diesem Jahr ist im Wettbewerb um die Goldene Palme neben 19 Regisseuren immerhin eine Regisseurin nominiert: Valeria Bruni-Tedeschi, die ältere Schwester von Carla Bruni-Sarkozy; für ihren Film „Un château en Italie“. Die Liste der Männer hingegen liest sich wie ein Treffen unter Kumpels: Roman Polanski, Steven Soderbergh, Ethan & Joel Cohen und Jim Jarmusch sind natürlich dabei. Im letzten Jahr ging gar keine Frau ins Rennen. Was zu Protesten führte. "Frauen zeigen in Cannes ihr Gesicht, Männer ihre Filme", klagten die französischen Feministinnen von La Barbe in einem offenen Brief an die Macher in Cannes, unterstützt von den Filmemacherinnen Coline Serreau, Virginie Despentes und Fanny Cottencon. Auch die Hollywood-Bloggerin Melissa Silverstein protestierte. Sie fordert, dass sich die Schieflage in Sachen Frauen & Film nicht nur in Cannes sondern ganz grundsätzlich ändert. Und sie hätte da auch schon ein paar Vorschläge. Weiterlesen
Mutig oder feige?
Alice Schwarzer über Angelina Jolie

Angelina Jolie ist mutig. Kein Zweifel. Sie lebt bis heute relativ unangepasst. Sie engagiert sich in Film wie Leben für vergewaltigte Frauen im Krieg. Sie geht jetzt mit einer schockierenden, intimen Information an die Öffentlichkeit. Die 37-Jährige hat sich beide Brüste amputieren bzw. aushöhlen lassen. Grund: Angst vor Brustkrebs. Dazu hat Jolie verschärfte Gründe. Nicht nur ihre geliebte Mutter starb mit 56 an Brustkrebs, auch sie selbst trägt das Brustkrebsgen BRCA1 in sich. Laut Experten erhöht das das Risiko zu erkranken um 60 bis 90 Prozent. Doch lässt sich ein solches Problem mit dem Messer lösen? Kann ein Mensch Körperteile, die bedroht sein könnten, einfach abschneiden und bleibt dann gesund zurück? Gewiss nicht. Ein so entfremdetes, mechanisches Verhältnis zum eigenen Körper trägt dem komplexen Zusammenspiel eines Körpers inklusive der Rolle psychischer Einflüsse kaum Rechnung. Jolies Operation ist also weder mutig noch feige, sie ist eine Panikhandlung. Und Panik ist ein schlechter Ratgeber. Die Schauspielerin wäre besser beraten gewesen, ihren eigenen Körper maximal zu beobachten, sich alle sechs Monate untersuchen zu lassen – und umgehend zu handeln, sobald erste Anzeichen für eine Erkrankung auftreten. Ein Vorbild sollte Angelina Jolie in dem Punkt also nicht sein. Meine ich. – Und was meint ihr?
Interview mit Brigitte Neuss
Darum geht es den "Müttern für Rentengerechtigkeit"

Die Frau in der Mitte, das ist Brigitte Neuss. Mit ihren Mitstreiterinnen von der Initiative „Mütter für Rentengerechtigkeit“ hat sie zum Muttertag in der
Kölner Schildergasse demonstriert. Die Frauen fordern: gleiche Rente für alle Mütter. Und dafür sammeln sie nun Unterschriften, die sie an die Bundesregierung schicken wollen. Denn bisher ist die Rente gesetzlich folgendermaßen geregelt: Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, bekommen für die Erziehungszeit nur einen statt drei Entgeltpunkte angerechnet. Das macht einen Unterschied von mindestens 56,14 € pro Monat. Das muss sich ändern, findet Brigitte Neuss. Weiterlesen
19. MAI: DFB-POKAL
EMMA verlost zehn Karten fürs Endspiel

Fußballfäninnen (und –fans) aufgepasst: Wenn am 19. Mai im Kölner RheinEnergieStadion die Fußballfrauen von Turbine Potsdam und VfL Wolfsburg (die Deutschen Meisterinnen 2013), zum spannenden Finale um den DFB-Pokal aufeinandertreffen (Foto: Rebecca Smith von Wolfsburg und Tabea Kemme von den Turbinen mit dem begehrten Pott), könnt ihr kostenlos dabei sein. EMMA verlost in Kooperation mit dem DFB fünfmal zwei Karten für das Spiel, das nun zum vierten Mal nicht mehr als Vorspiel des Herren-Pokalfinales in Berlin, sondern als eigener Hauptakt in Köln stattfindet. Anpfiff ist um 16.30 Uhr, aber schon ab 11.11 Uhr (wann sonst?) beginnt das Vorprogramm mit Autogrammstunden der Nationalspielerinnen, Talkrunden und Musik. Wer bei der Karten-Verlosung mitmachen möchte, schreibt einfach eine E-Mail (mit Angabe eurer vollständigen Adresse), wir schicken den glücklichen GewinnerInnen die Karten dann zu. Alle anderen können Karten über die DFB-Tickethotline 01805/992202 oder www.dfb.de käuflich erwerben. Mehr zum Thema Frauenfußball
Kritische Islamkonferenz
Unabhängige MuslimInnen trafen sich in Berlin

Nach diesem langen und nicht enden wollenden Winter war es eines der ersten schönen Wochenenden in Berlin. Die Sonne schien und wer Gelegenheit hatte, den zog es hinaus in die Cafés oder Parks, und an die Seen in und um Berlin. Rund 150 Frauen und Männer aber versammelten sich in der von den BerlinerInnen verlassenen Innenstadt, um im vierten Stock des Auditoriums in der Friedrichstraße 180 über „das Projekt der transkulturellen Gesellschaft“ unter dem Motto „Selbstbestimmung statt Gruppenzwang“ zu diskutieren. Eingeladen hatte die Giordano-Bruno-Stiftung, der Zentralrat der Ex-Muslime, aber auch Terre de Femmes, die Alevitische Gemeinde und die Initiative progressiver Frauen. In zehn Vorträgen und sechs Diskussionspanels ging es um einen zeitgemäßen Islam, Emanzipation, um Integration und Identität. Erwähnenswert ist es, weil damit seit langem erstmals wieder der ernsthafte Versuch gemacht wurde, die Debatte um den Islam offen unter Muslimen zu diskutieren. Weiterlesen
Alice Schwarzer in Greiz/Gera
Westfrau meets Ostfrauen und -männer

Lange vor der Wende hat EMMA viel über die Frauen in der DDR berichtet, über ihre Vorteile und Nachteile im realen Sozialismus. Ab der Wende gab es dann eine Serie von Artikeln, die um Verstehen und Verständnis rangen (mehr zum Thema im EMMA-Lesesaal). Vor allem die EMMA-Herausgeberin hat immer wieder daran erinnert, dass „nicht alles schlecht war“ im Osten. „Wir Westfrauen haben gelernt, dass politischer Protest etwas bringen kann – die Ostfrauen konnten schon früher in ‚Männerberufe’ und haben bis heute mehr Krippen und Kindergärten“, sagt Alice Schwarzer. Darum „wäre es ideal gewesen, wir hätten unser beidseitgen Vorteile zusammengeschmissen“. Das ist erst mal nicht passiert – könnte aber doch noch werden. Am Montagabend, den 13. Mai, liest Alice Schwarzer im Rahmen der „Thüringer Literatur- und Autorentage“ in der Vogtlandhalle in Greiz aus ihrem „Lebenslauf“. Und diskutiert anschließend mit allen, denen das Spaß macht. Karten: T 03661/62880 oder 0151/17371391, www.lesezeichen-ev.de
11.+12. Mai in Berlin
Kritische Islamkonferenz gegen Islamismus

Vier Tage nach der „Deutschen Islam Konferenz“, die alljährlich vom Innenminister einberufen wird, findet an diesem Wochenende in Berlin die zweite „Kritische Islamkonferenz“ statt. Während die offizielle Islamkonferenz sich vor allem an organisierte Muslime wendet, debattieren bei der alternativen Konferenz unabhängige Individuen, darunter mehrere Deutsch-Türkinnen: von der Soziologin Necla Kelek über die Juristin Seyran Ates bis zu der Psychologin und SPD-Politikerin Lale Akgün. Und auch der Generalsekretär der Aleviten in Deutschland, Ali Dogan; der Ägypter Hamed Abdel-Samad sowie die Iranerin Mina Ahadi debattieren über den „Weg zu einem zeitgemäßen Islam“ und das Ziel einer „Selbstbestimmung statt Gruppenzwang“. Ahadi hatte vor fünf Jahren in Köln die erste "Kritische Islamkonferenz" organisiert. Weiterlesen














