DER SCHOCK - die Silvesternacht von Köln

"Wir waren alle naiv"

Alice Schwarzer im Gespräch mit Cicero-Chefredakteur Christoph Schwennicke über den politischen Islam, Rassismusvorwürfe und die Widersprüche der Linken.

"Ein neues Phänomen der Frauenverachtung"

Im tz-Interview beantwortet Alice Schwarzer Fragen wie: Hatten die Täter sich verabredet? Warum handelten sie in Gruppen? Und: Waren es Flüchtlinge? Die Attacken aus der Gruppe heraus sind ein in Europa neues Phänomen, im muslimischen Raum als "Höllenkreis" bekannt. Dafür braucht man neue Gesetze.

"Der Islam ist nicht unser Problem. Aber..."

"...der politisierte Islam ist unser Problem", sagt Alice Schwarzer im Interview mit den "Aachener Nachrichten". "Auch die sieben weiteren AutorInnen setzen sich kritisch mit militanten, menschenverachtenden Interpretationen des Islam auseinander", schreibt die Zeitung.

"Wir verbitten uns Pauschalisierung!"

In der Schweizer "SonntagsZeitung" geht Bettina Weber auf alle Beiträge im Buch ein - die meisten sind von MuslimInnen, die den Islamismus kritisieren. Und sie erinnert daran, dass es Alice Schwarzer egal ist, welche Gesinnung oder Herkunft Täter habe - sie steht immer auf der Seite der Opfer.

Heftige Kritik und Widerspruch...

... lösen Alice Schwarzers Thesen aus, berichtet die Deutsche Presseagentur (dpa) zehn Tage nach Erscheinen des Buches. Und sie zitiert dazu Ditib. Der türkische Islamverband wird allerdings, ganz wie der Zentralrat der Muslime, im SCHOCK scharf als "rückwärtsgewandt" und Scharia-treu kritisiert.

Wes Geistes Kind waren die Täter?

Bei der Deutschen Welle debattierte Alice Schwarzer über das von ihr herausgegebene Buch DER SCHOCK. Vier von sieben MitautorInnen in dem Buch sind selbst Muslime. Und sie alle wundern sich, dass man in Deutschland nicht begreifen will, wes Geistes Kind die Silvester-Täter waren (Sendung vom 22.5.2016).
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