Antibaby-Spritze für den Mann gestoppt

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Eine Nachricht, die für Frauen nicht frei von Komik und gleichzeitig ganz schön bitter ist: Die Weltgesundheitsorganisation stoppt eine Studie zur Verträglichkeit der Anti-Baby-Spritze für den Mann. Innerhalb der nächsten 10 bis 15 Jahre sei mit einer Marktreife eines solchen Produktes nicht zu rechnen, sagen auch Experten des Pharma-Konzerns Bayer. Die Gründe: Bei 10 Prozent der Probanden zwischen 18 und 45 war die „Unverträglichkeit“ zu hoch. Meint: Nebenwirkungen wie Depressionen, Stimmungsschwankungen und – frau glaubt es kaum – Akne! Liebe Männer, habt ihr eigentlich schon mal die Beipackzettel der Pille für die Frau gelesen? Stichworte Brustkrebs, Eileiterverklebungen, dauerhafte Unfruchtbarkeit und Thrombose? Und hier reden wir schon von der Light-Version, also einem verträglicheren Produkt als jenes, das Frauen in den 60er und 70er Jahren einnahmen, um nicht ungewollt schwanger zu werden. Übrigens: Schon 2008 hatte der Pharmakonzern Schering seine Forschungen an der „Pille für den Mann“ eingestellt. Es bleibt also dabei - die Risiken und Nebenwirkungen des Sexuallebens trägt nach wie vor: die Frau.

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