Anzeige

Artikel zum Thema

Körper, Diskurse & Abtreibung

Die „Märsche fürs Läbe“ der Rechts-Konservativen und christlichen Fundamentalisten sind in der Schweiz altbekannt. Neuerdings wollen aber auch linke Initiativen das Recht auf Abtreibung kippen. Die Schweizer Politologin Regula Stämpfli mit dem dringlichen Plädoyer: Hände weg von unseren Körpern!

6. Juni 1971: 50 Jahre Frauenbewegung

Am 6. Juni 1971 löste das Bekenntnis der 374 Frauen im STERN „Wir haben abgetrieben!“ letztendlich die Frauenbewegung aus. Dabei wollte STERN-Chefredakteur Nannen eigentlich Romy Schneider auf den Titel nehmen statt der 28 Frauen – die lange Nacht des Duells zwischen Schwarzer und Nannen. Alice Schwarzer erinnert sich.

Zapatero: Der Feminist

Ein Traum wird wahr in Spanien. Der junge Ministerpräsident ist nicht nur gegen den Irakkrieg, sondern auch gegen den häuslichen Krieg. Er sieht aus wie der ideale Mann – und er benimmt sich auch so: einfühlsam, verantwortungsbewusst, mutig. Seine Genossen verpassten ihm wegen seiner Rehaugen einst den

Abtreibung: Kippt Merkel die § 218-Reform?

Abtreibungs-Fundamentalisten aller Parteien attackieren über die Hintertür "Spätabtreibungen" die Reform.

Alarm: Das Recht auf Abtreibung ist in höchster Gefahr!

Die Strafrechtlerin Monika Frommel warnt entschieden vor der geplanten Einschränkung der 218-Reform – betrieben unter dem Vorwand, Spätabtreibungen verhindern zu wollen. Für Anfang Mai sind im Bundestag die zweite und dritte – und damit letzte – Lesung von gleich fünf Anträgen zur Reform des § 218 geplant.

Die Jahre 1971 bis 1975: So fing es an!

Die deutschen Frauen rebellierten später als die Women’s lib in Amerika, das Mouvement de femmes in Frankreich oder die Dollen Minnas in Holland. Das Erbe ihrer Mütter, der von Hitler auf Kinder & Küche beschränkten „deutschen Frau“, wirkte lange nach. Und auch der Rechtfertigungsdruck gegenüber der dominanten Linken, für die Frauen nur ein „Nebenwiderspruch“ waren, wirkte lähmend. Doch dann ging es los!
Mehr zum Thema