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Frauenhäuser: Ein halber Sieg!

SPD, Grüne und Union haben sich auf die letzten Meter vor den Neuwahlen auf ein Gesetz zum Ausbau der Frauenhäuser geeinigt. Doch können demnächst auch Männer ins Frauenhaus? Dank der Proteste von Feministinnen wurde ein Versuch der Trans-Ideologen abgewehrt, den Begriff „Frau“ aus dem Gesetz zu tilgen. Ein Problem bleibt.

"Das Gesetz wäre eine Katastrophe!"

Das „Gewalthilfegesetz“ soll eine Jahrzehnte alte Forderung der Frauenhäuser erfüllen: eine einheitliche Finanzierung aus Mitteln des Bundes, der Länder und Kommunen, plus Rechtsanspruch auf einen Platz. „Es wäre eine Katastrophe“, sagt Monne Kühn, die seit 36 Jahren im Frauenhaus in Uelzen arbeitet. Warum?

Das Private ist politisch

Die sexualisierte Gewalt von Männern gegen Frauen und Kinder ist kein individueller Ausrutscher, sondern epidemisch und strukturell. Was den syrischen Amokläufer in Essen von Dominique Pelicot und dem gewalttätigen deutschen Ehemann unterscheidet.

Pandemie Männergewalt

Jeden dritten Tag stirbt eine Frau. 2021 wurden in Deutschland erstmals mehr Frauen als Männer getötet. Die Vereinten Nationen bezeichnen die deutliche Zunahme von häuslicher Gewalt als Schattenpandemie. Zum heutgen Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen wird daran erinnert. Dabei darf es nicht bleiben.

Corona: Männer-Gewalt steigt!

Frauenhäuser schlagen Alarm. Die Frauenministerin lässt leerstehende Hotels anmieten. Denn die eigene Wohnung wird zum Käfig der Gewalt für Frauen und Kinder. Das Problem ist nicht neu. Jeder 3. bis 4. Mann schlägt die eigene Frau. Im Homeoffice hat er dafür noch mehr Zeit. Was tun Politik und Gesellschaft?

Und was passiert in Deutschland?

Bisher nicht genug. Kleine verlorene Frauengruppen gehen auf die Straße. Für Kanzlerin Merkel war die Gewalt gegen Frauen bisher kaum Thema. Dabei sind die Zahlen identisch mit Frankreich: Mindestens 147 Frauen wurden 2017 von ihren eigenen Männern ermordet. Und die Frauenhäuser sind überfüllt.
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