Anzeige

Artikel zum Thema

"In die Sonne schauen" räumt ab!

Gleich zehn Mal wurde der Film „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski beim Deutschen Filmpreis ausgezeichnet, darunter auch mit der „Goldenen Lola“ für den besten Spielfilm. Im Interview mit EMMA erklärt sie, warum sie einen Film ganz aus der Sicht von Frauen gemacht hat.

Adèle Haenel: Dem Opfer geglaubt

Sie bekommt recht, doch der Preis, den sie zahlt, ist hoch: Die Schauspielerin Adèle Haenel macht keine Filme mehr. Sie flieht vor einer Branche, die Missbrauch weiterhin toleriert.

Epstein: Der Sieg der Opfer

Virginia Giuffre hat mit ihrem Leben bezahlt. Doch bevor sie mit 41 Jahren Selbstmord beging, hinterließ sie als Vermächtnis ein Buch, in dem sie ihre Geschichte erzählt: „Nobody‘s Girl“. Andere Epstein-Opfer sind nach ihr auf die Barrikaden gegangen. Sie haben gesiegt! Die Akten werden geöffnet. Wie geht es weiter?

Melanie F: Will Gerechtigkeit

Der Priester Hans Ue. hatte Melanie F. aus einem Bonner Kinderheim in Pflege genommen – und die damals Zwölfjährige schwerst missbraucht. Melanie F. hatte 2023 eine Schmerzensgeldklage gegen das Erzbistum Köln angestrengt. Das Landgericht Köln wies ihre Klage jetzt ab – mit einer ungeheuerlichen Begründung.

Florence Rush: Missbrauch

Sie machte nicht nur die Vergewaltigung von Fremden zum Thema, sondern auch den sexuellen Missbrauch in der eigenen Familie. Florence Rush war die erste, die eine erhellende Theorie zum sexuellen Missbrauch von Kindern lieferte. Ihr Buch von 1980 prägte die Frauenbewegung weltweit – und könnte aktueller nicht sein.

Gerechtigkeit für Adèle Haenel

Der Regisseur Christophe Ruggia ist verurteilt worden: zu zwei Jahren Fußfessel und 35.000 Euro Schmerzensgeld. Er hatte die Schauspielerin Adèle Haenel ab ihrem zwölften Lebensjahr über vier Jahre lang sexuell missbraucht. Ein bitterer Sieg für Adèle.
Mehr zum Thema