Berichterstattung

Sie sind das Volk!

EMMA-Reporterin Annika Ross war nach den Unruhen in Chemnitz und hat dort mit Frauen gesprochen. Was bei manchen Medien heftige Kritik auslöste. Jetzt setzt sie noch einen drauf und erklärt, warum ihr Text so dringend notwendig war - und so ungeheuer viel Zuspruch erfuhr. Von den Menschen.

Die rassistische EMMA

"Übermedien" hatte wohl gehofft, belegen zu können, wie rechts die LeserInnenschaft von EMMA und damit die ganze Zeitschrift ist. Das Gegenteil kam dabei heraus. 85 bis 90 Prozent der EMMA-LeserInnen sind dem feministischen/ linken/ aufgeklärten Spektrum zuzuordnen. So lautet die richtige Antwort auf eine falsche Frage.

Das andere Achtundsechzig

Nicht nur für die Philosophin Petra Gehring ist das Buch der Historikerin Christina von Hodenberg ein Augenöffner. Die analysiert das 68 jenseits der Schlagzeilen und kommt zu überraschenden Erkenntnissen.

Ein Sieg der Pressefreiheit!

Jörg Kachelmann hatte erneut – und zum wiederholten Mal – versucht, EMMA einen Maulkorb zu verpassen. Das Gericht hat seine Klage abgewiesen. Das Urteil ist ein Paradigmenwechsel. Die drei RichterInnen in Düsseldorf berufen sich auf eine „legitime Meinungsäußerung“ in Zeiten von Vorverurteilungen und #MeToo.

Gümüşay verklagt EMMA …

… und verliert den Zivilprozess in 4 von 7 Punkten. Im EMMA-Artikel kann u.a. stehen bleiben, dass Gümüsay „Tariq Ramadan verbunden“ ist und sich im Kontext des IZH bewegt. In Paris wird der Antisemitismus-Forscher Bensoussan wegen „Aufstachelung zum Hass“ strafrechtlich verfolgt, weil er den muslimischen Antisemitismus kritisiert.

Es geht immer um Scham

Alice Schwarzer: Mal schämen sich die Opfer sexueller Übergriffe, mal die, die keine Opfer sein wollen, wie Catherine Deneuve. Und die Männer? Dabei war einst die Aufkündigung der Scham der Frauen der erste Schritt zur Befreiung. Kehren wir also zurück zu den Wurzeln!
Mehr zum Thema

Anzeige