Der Fall DSK

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Frankreich: Wonnemonat Mai

In Frankreich sind Politikerinnen und Journalistinnen nicht länger bereit, die epidemische sexuelle Belästigung hinzunehmen. Sie gingen an die Öffentlichkeit. Und berichteten, dass sie von Kollegen per SMS belästigt, angemacht oder gar begrabscht worden sind. Das dürfte Folgen haben.

Wir schweigen nicht länger!

Der hier in Auszügen zitierte Appell wurde von 17 französischen Ex-Ministerinnen aus allen Parteien unterzeichnet, darunter Yvette Roudy, die erste Frauenministerin der Sozialisten, und Christine Lagarde, Direktorin des IWF (Interna tionaler Währungsfond).

Freispruch für Strauss-Kahn!

Der Ex-IWF-Chef und Beinahe-Präsident Dominique Strauss-Kahn wurde in Lille von der Anklage der "Zuhälterei" freigesprochen. Das war leider erwartbar. Denn der zuständige Staatsanwalt hatte bereits im Vorlauf das Verfahren gar nicht erst eröffnen wollen. Der Ermittlungsrichter drängte darauf.

Depardieu überzeugt als Dominique Strauss-Kahn

Alice Schwarzer hat den Film über die Affäre Strauss-Kahn gesehen. Depardieu ist als pathologisch sexbesessener DSK gewaltig, findet sie. Und der Film ist mutig – aber auch fragwürdig.

Neues in Sachen DSK

Die Ex-Ehefrau von Dominique Strauss-Kahn, die Journalistin Anne Sinclair, erklärte in einem TV-Interview, nichts gewusst zu haben. Und bei den Filmfestspielen in Cannes kommt „Welcome to New York“ raus, ein Film über DSKs Zimmermädchen-Affäre: Mit Depardieu und Adjani in den Hauptrollen.

Badinter versus Schwarzer

Jetzt greift es auch das Wiener Online-Magazin dieStandard auf: „Die beiden bekanntesten Feministinnen Europas gehen beim Verbot von Sexarbeit getrennte Wege.“ In der Tat erklärte Elisabeth Badinter in der FAZ: „In dieser Frage stimme ich nicht mit meiner Freundin Alice Schwarzer überein.“
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