Evangelische Kirche

Anzeige

Artikel zum Thema

Missbrauch: Im Namen des Herrn

Auch in der evangelischen Kirche melden sich die Opfer sexuellen Missbrauchs zu Wort. Frauen wie Kerstin Claus (Foto). Doch hört man ihnen gut genug zu? Anders als bei den Katholiken, geschah der Missbrauch in der evangelischen Kirche unter dem Deckmantel der Liberalität und Grenzverachtung.

Warum ich in der Kirche bleibe

Claudia Becker, aufgewachsen im protestantischen Norden, ärgert vieles an ihrer Kirche. Hier erklärt sie, warum sie trotzdem nicht austreten will. Was Becker stört: So eindeutig sich die Kirche in manchen Fragen positioniert, so „Wischiwaschi“ tut sie es zur Prostitution oder zum Islamismus.

Margot Kässmann: Tanzen & Predigen!

Sie war ab 2009 ein Jahr lang die erste weibliche EKD-Vorsitzende. Für EMMA blickt sie zurück auf die Geschichte der Frauen in ihrer Kirche und gleichzeitig ihre eigene. Und Käßmann fordert eine „Debatte über verantwortliche Sexualität in einer Gesellschaft, die Prostitution und Pornografie als Normalität akzeptiert“.

Lesben in der Kirche: Wir sind viele!

Noch in den 80ern galten sie als „Sünderinnen“. Heute leben Pfarrerinnen mit ihren Ehefrauen im Pfarrhaus. Bis dahin war es ein langer Weg. Er begann mit Pionierin Herta Leistner in der Evangelischen Akademie Bad Boll. Dort gründete 1985 sich das Netzwerk „Lesben und Kirche“, das noch heute aktiv ist.

Die ersten Pfarrerinnen

Ein halbes Jahrtausend hat es gedauert, bis bei den Protestanten Frauen Gottes Wort verkünden durften. Hier die spannende Geschichte der Frauenordination. Die ersten Pastorinnen wurden 1943 noch illegal ordiniert. Und als 1992 Maria Jepsen erste Bischöfin der Welt wurde, war das Geschrei groß.

Zweiter offener Brief an Margot Käßmann

Liebe Margot Käßmann,dies ist mein zweiter offener Brief an Sie innerhalb weniger Wochen. Doch auch in meinen kühnsten Vorstellungen hätte ich mir Anfang des Jahres – als ich Ihnen meinen Respekt für Ihre so klaren Worte zum Krieg in Afghanistan ausdrückte – nicht vorstellen können, dass Sie nur acht Wochen
Mehr zum Thema