Frankreich

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Adèle Haenel: Dem Opfer geglaubt

Sie bekommt recht, doch der Preis, den sie zahlt, ist hoch: Die Schauspielerin Adèle Haenel macht keine Filme mehr. Sie flieht vor einer Branche, die Missbrauch weiterhin toleriert.

Christine de Pizan - vor 600 Jahren!

Hier Christine, wie sie ihren Sohn unterrichtet. Die Gelehrte (1365-1430) hat vor 600 Jahren schon gedacht und gehandelt, wie es heute noch unerhört ist. Die streitbare Tochter eines italienischen Gelehrten in Paris war im 15. Jahrhundert berühmt. Was sie über die Lage der Frauen dachte und schrieb ist noch immer aktuell.

„Schützen Sie die Frauen!“

Fordert Héma Sibi die deutschen PolitikerInnen auf. Die Juristin und Direktorin der „Coalition for the Abolition of Prostitution“ weiß aus Frankreich, wie das geht.

Colette: queer avant lettre

Colette war schon queer, 150 Jahre bevor es den Begriff gab. Überhaupt war dieses Mädchen aus der Provinz eine Ausnahmeerscheinung und ihrer Zeit um Lichtjahre voraus. Sie nahm sich alle Freiheiten – und bezahlte einen hohen Preis dafür. Die Erfinderin des „autofiktionalen Romans“ war eine Femme Fatale.

Josephine Baker: Tanz in die Freiheit!

Alice Schwarzer über das weltberühmte Multitalent und ihren Kampf gegen Rassismus und Faschismus. Sie war viel mehr als eine Tänzerin und Sängerin, Josephine war eine Revolutionären! Die dann auch noch zur Spionin gegen Nazi-Deutschland wurde.

Gerechtigkeit für Adèle Haenel

Der Regisseur Christophe Ruggia ist verurteilt worden: zu zwei Jahren Fußfessel und 35.000 Euro Schmerzensgeld. Er hatte die Schauspielerin Adèle Haenel ab ihrem zwölften Lebensjahr über vier Jahre lang sexuell missbraucht. Ein bitterer Sieg für Adèle.
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