Frauenstreik

Schweizer Frauenstreik reloaded!

28 Jahre nach dem legendären Streik von 1991 wollen die Schweizerinnen wieder das Land lahmlegen. Motto: „Gleichstellung. Punkt. Schluss!“ Autonome Feministinnen und der Schweizer Gewerkschaftsbund rufen gemeinsam auf zum Kampf für gleiche Löhne und gegen sexuelle Gewalt.

Polen: Save the Women!

Polen hat eine eingefleischt partriarchale Tradition und die Frauen waren schon immer gut dafür, Polska und die pol­nischen Männer zu retten. Doch immerhin hatten sie im Kommunismus das Recht auf Abtreibung. Als die vatikan­hörigen Nationalisten das jetzt ganz und gar abschaffen wollten, gingen die Frauen auf die Barrikaden. Mit Erfolg.

Erzieherinnen: „Wir müssen Flagge zeigen!“

Es dürfte Kölns größte Frauendemo seit den frauenbewegten 1970er Jahren gewesen sein: Rund 2.000 Erzieherinnen umstellten das Stadthaus. EMMA war dabei. „Wer fördert, darf fordern!“ Deshalb will Erzieherin Anja Radloff (Foto li) endlich besser bezahlt werden. Und ihre Chefin Uta Mentzel-Dziedzitz (re) will Nachwuchs.

Schweiz, 14. Juni 1991: Wenn Frau will, steht alles still

Ein Scharfschuß in den Apfel war er nicht, der Schweizer Frauenstreik. Aber auch kein Schuß in den Ofen. Der junge Mann springt vor und zurück wie ein zähnefletschender Hund an der Kette und stößt wilde Worte aus: *»Efschießen sollte man euch, vergasen und kremieren..." Wohlgefällig blicken ihn die

Schweiz: FrauenSTREIK

Am 14. Juni bleibt in der Schweiz die Küche kalt. Und die Betten brennen auch nicht. Frauenstreik ist angesagt. 49O vor Christus. Im alten Athen verweigern die Frauen ihren Männern so lange jeden „ Liebesdienst", bis die endlich den Peloponnesischen Krieg beenden. Die Idee des Frauenstreiks gibt es, so lange

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