Frieden

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Mitgefühl und Analyse

Sage und schreibe 469.000 Menschen haben seit dem 29. April den Offenen Brief unterschrieben! Und es gibt einen Meinungsumschwung: 68 Prozent sind überzeugt, dass der Krieg nur durch Verhandlungen beendet werden kann. Doch nehmen Medien und Politik diese Stimmung in der Bevölkerung ernst genug? Alice Schwarzer zur aktuellen Lage.

Bertha von Suttner: Frieden!

1909, fünf Jahre vor dem Ersten Weltkrieg, schrieb die Frauenrechtlerin und Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner diesen Text. Er ist beklemmend aktuell. Egal, ob es um die fatale Spirale des Wettrüstens geht oder um die Rolle der Medien, denen Suttner „Arroganz“ und „gefährliche Aufreizung“ vorwirft.

„kann kein Blau-Gelb mehr sehen!“

Marija ist Ukrainerin und lebt in Deutschland. Sie wünscht sich weniger Heldentum, weniger Patriotismus und endlich Verhandlungen! Damit der Krieg ein Ende hat. Die Haltung ihrer deutschen Freunde zum Krieg macht ihr Bauchschmerzen. Sie fragt: Was wisst ihr von meinem Land?

Der Offene Brief – die Chronik

Noch nie hat ein Offener Brief solche Wellen geschlagen. Alice Schwarzer erzählt, warum sie die Initiative ergriff – und was dann passierte. Über tausend Anrufe in der EMMA-Redaktion, Kritik in den Medien und aufschlussreichen Umfragen. Und wie der Brief Millionen Menschen eine Stimme gab.

Welle der Solidarität

„Danke für Ihren Mut!“ - Während in den Medien Häme über den „Offenen Brief der 28“ ergossen wird, erreicht die EMMA-Redaktion eine Welle der Sympathie. Von Frauen wie von Männern. Tausende Anrufe und Briefe ein. Alle haben den gleichen Tenor: „Endlich schreibt jemand, was ich denke!“

Frieden und Gerechtigkeit

Dieser Appell einer UN-Gruppe widerlegt die zentralen Argumente für eine Fortführung des Krieges Punkt für Punkt als faktisch falsch. Wie kann es sein, dass so viele Medien wie PolitikerInnen solche Stimmen einfach nicht hören wollen?
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