Geschlechterrollen

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Basel will die Frauen abschaffen!

Die Schweiz hat seit Jahresbeginn den Geschlechterwechsel per Sprechakt ab dem 16. Lebensjahr möglich gemacht. Und schon steht in Basel eine neue fragwürdige Reform an: ein Gleichstellungsgesetz, das von den Geschlechterkategorien Mann und Frau "befreit" werden soll. Die Drei kämpfen dagegen die Streichung der Frauen an.

Damengambit: Nona gegen Netflix

Die Georgierin Nona Gaprindaschwili verklagt Netflix auf fünf Millionen Dollar Schadensersatz. Denn in der Netflix-Serie "Damengambit" wird Nona herabgewürdigt - als Schachspielerin und als Frau. Nona Gaprindaschwili ist nicht irgendeine Schachspielerin. Und wenn jemand kämpfen kann, dann sie.

England: Gesetz verhindert!

In Großbritannien drohte ein Gesetz pro „Selbstdefinition“. Wie Feministinnen gemeinsam mit Opfern dieser Ideologie die Gefahr noch abwenden konnten. Und wie der High Court ein bahnbrechendes Urteil fällte: Die 23-jährige Keira Bell, der mit 18 die Brüste amputiert wurden, hatte den Staat verklagt.

Witwen: Die Schattenfrauen

Frauen leben länger als Männer. Deshalb sind 80 Prozent aller verwitweten Menschen weiblich. Doch die meisten Witwen leben im gesellschaftlichen Schatten. Die Schweizer Journalistin Cornelia Kazis ist Witwe und fragt: Warum eigentlich? Denn Witwen sind „Meisterinnen der seelischen Widerstandskraft“.

Großmeister: Sieg für Pähtz!

"GroßmeisterIN" war sie schon mit 16, jetzt ist Elisabeth Pähtz auch geschlechterübergreifend zum "Großmeister" gekürt worden - als erst Deutsche! Bei der WM-Ausscheidung in Riga spielte Pähtz das "Turnier ihres Lebens" - der neue Titel folgte prompt. EMMA sprach mit der Erfurterin. Die nimmt kein Blatt vor den Mund.

Die Ehre der Geschlechter

Gefühle können sehr unterschiedlich sein. Auch in der Bewertung darüber, wer was fühlen darf. Mann oder Frau. Die Historikerin Ute Frevert ist am Berliner Max-Planck-Institut Direktorin des Forschungsbereiches „Geschichte der Gefühle“. Hier schreibt sie über die Ehre, die Frauen lange nur zu verlieren hatten.
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