Geschlechtsidentität

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"Wir sind kein drittes Geschlecht!"

Zum Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie. EMMA hat mit der renommierten australischen Männerforscherin Raewyn Connell gesprochen. Sie hieß früher Robert und erklärt: Als Mann-zu-Frau-Transsexuelle erlebt man im Patriachat eine Art "Downgrade". Und das nicht nur wegen respektloser Sprüche auf der Straße.

Lucie Veith: Intersexuelle nicht festlegen!

Lucie Veith wuchs als Mädchen auf und heiratete einen Mann. Mit 23 erfuhr sie, dass sie intersexuell ist. Im Jahr 2004 gründete sie den Verein "Intersexuelle Menschen". Kürzlich wurde sie von der Antidiskriminierungsstelle für ihr Engagement geehrt. Im EMMA-Interview fordert sie das Recht auf Uneindeutigkeit.

Das Ende des Frauseins?

Koschka Linkerhand ist in Leipzig aufgewachsen und hat dort Philosophie und Germanistik studiert. Sie klagt: Die feministische Identitätspolitik, wie sie heute in den Queer-Studies gelehrt wird, hat die Frauen schlicht abgeschafft.

Teheran: Vom Kopftuch befreit

In Teheran gibt es einen neuen Trend: Frauen rasieren sich die Haare ab, um sich nicht mehr verschleiern zu müssen. Oder sie gehen einfach ganz „als Mann“. Seit die Sanktionen aufgehoben wurden, jubeln viele über die sogenannte „Öffnung“ des Gottesstaates. Die gilt für die Wirtschaft – und für die Frauen?

Wie politisch korrekt ist Transgender?

EMMA hat mit trans- und intersexuellen Menschen gesprochen. Und festgestellt: Der Trend geht zum „Dazwischen“. Und EMMA fragt: Begräbt die Political Correctness der Transgender-Bewegung den Feminismus unter sich? (auf dem Foto: „The Danish Girl“)

Transgender: Weder Mann noch Frau

Für Eddie Redmayne als "The Danish Girl" (Foto) ist es 1930 noch dramatisch gelaufen. Heute gibt es Frauen/ Männer, die sich die Freiheit nehmen, zu switchen. "Ich bin ich", sagen sie in der aktuellen EMMA. Frauen, die als Männer leben. Männer, die als Frauen leben. Und die, die sich nicht mehr festlegen wollen.
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