Islamischer Staat

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IS-Heimkehrerinnen: Schluss mit Milde!

Deutsche Dschihadistin verurteilt: Die 32-jährige Sabine S. muss wegen Mitgliedschaft in der Terrororganisation fünf Jahre in Haft. Bislang wurden Rückkehrerinnen aus dem IS-Gebiet in Deutschland kaum belangt. Das Urteil markiert einen Wendepunkt in der internationalen Strafverfolgung.

Eine Jesidin wundert sich …

… über das zweierlei Maß für die Männer des IS und die Frauen. Düzen Tekkal fordert gleiche Strafen für die Täterinnen. Denn die IS-FRauen waren alles andere als passiv.

Nadia Murad hat es gewagt

Die Jesidin schweigt nicht länger. Sie will, dass die Täter, die ihr und Tausenden anderen Gewalt angetan haben, vor den Internationalen Gerichtshof gestellt werden. Eine deutsch-jesidische Journalistin hat ihre Stimme in die Welt getragen. Für Ihren Mut erhält Nadia Murad den Friedensnobelpreis.

Werden die Kurdinnen wieder betrogen?

Afrin war erst der Anfang. Erdogan hat an gekündigt, auch in weiteren Gebieten in Syrien und auch dem Irak militärisch gegen die Kurden vorzugehen. Dort wird er nicht nur auf Kämpfer treffen. Die Nahost-Expertin Petra Ramsauer war bei der syrischen Kurdenmiliz YPG und ihren „Frauenverteidigungs­einheiten“ (YPJ).

Véronique Roy: Die kämpfende Mutter

Ihr Sohn starb in Syrien. Jetzt kämpft sie gegen die Tatenlosigkeit des Staates, der der Radikalisierung junger Menschen nichts entgegensetzt. Die blonde Französin mit den blauen Augen entspricht nicht dem Klischee der Jihadistenmutter. Sie sagt: "Auch ich bin ein 'Opfer des Terrorismus', aber eines, das man nicht anerkennt."

Nadia Murad: Die Kämpferin

Sie wurde vom IS verschleppt und vergewaltigt, ihre Familie ermordet. Doch die Jesidin schwieg nicht, sondern erzählte der Welt unermüdlich ihre Geschichte. Heute ist Nadia Murad die erste UN-Botschafterin für die Würde der Opfer von Menschenhandel. Für ihren Kampf hat sie jetzt den Friedensnobelpreis bekommen.
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