Menschenrechte

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Nasrin Sotoudeh: Hafturlaub!

Die Anwältin ist das Symbol des Widerstandes im Iran. Sie verteidigt Frauen, die gegen Kopftuchzwang und für Frauenrechte kämpfen. Seit 2017 ist sie, wieder einmal, im Gefängnis. Nach einem Hungerstreik gegen die Schikanen erkrankte sie schwer – und wurde jetzt auf Zeit in ihre Familie entlassen.

Nasrin Sotoudeh im Hungerstreik

Die iranische Frauenaktivistin Nasrin Sotoudeh ist wieder in den Hungerstreik getreten. Nun will sie sogar auf Wasser verzichten. Ein letzter Hilferuf. 2019 wurde Sotoudeh zu 33 Jahren Gefängnis uns 148 Peitschenhieben verurteilt – weil sie sich sündhaft, also ohne Kopftuch, in der Öffentlichkeit zeigte.

Ändert die Iran-Politik!

Das fordern iranische und deutsche Aktivistinnen in dem nachfolgenden Appell von der deutschen Regierung. Sie verlangen: Schluss mit der Anbiederung! Stattdessen soll die deutsche Außenpolitik die freiheitlichen Kräfte im Iran unterstützen und sich für ein Ende der Geschlechterapartheid einsetzen.

Ist das dein Ernst, Amnesty?

In seinem aktuellen Kampagnen-Clip klagt Amnesty International den Iran an und im selben Atemzug Frankreich, weil es die Burka verbietet. Shitstorm! Auf Twitter tobt der Protest gegen die Menschenrechtsorganisation, die nicht zum ersten Mal den Islamisten in die Hände spielt.

#FreeNasrin: Internationale Proteste

Die Anwältin Nasrin Sotoudeh sitzt in dem berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran. Nicht zum ersten Mal. Denn die Menschenrechtlerin kämpft unerschrocken vor allem für die Rechte von Frauen. Jetzt drohen ihr 38 Jahre Gefängnis und 148 Peitschenhiebe. Nur eine internationale Solidarität kann Nasrin schützen und befreien!

Nachricht von Nasrin

Diesen Brief hat Nasrin Sotoudeh im Evin-Gefängnis geschrieben. Er wurde im März auf Farsi auf ihrer Facebookseite veröffentlicht. Die Anklagen gegen sie: „Verschwörung zur Gefährdung der Nationalen Sicherheit“ und "Förderung der Prostitution." Nasrin: "Ich habe nichts anderes getan, als meiner Arbeit nachzugehen."
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