Mode

Berlinale: Wir sind keine Puppen!

Pünktlich zur Berlinale hat die Schauspielerin Anna Brüggemann (Foto) die Kampagne „Nobody’s Doll“ gestartet. Im EMMA-Gespräch erklärt sie, was sich ändern muss. „Die Gleichberechtigung ist auf dem Roten Teppich noch nicht angekommen“, sagt sie. 60 Kolleginnen von Katharina Wackernagel bis Anneke Kim Sarnau finden das auch.

Warum müssen Männer eigentlich nicht schön sein...

… und müssen Frauen schön sein? Die Frage stellt Barbara Sichtermann – und kommt mit ihren Antworten den Geschlechtern auf die Schliche. Die haben, findet sie, noch lange nicht genug erreicht!

Die Burkini-Shows an der Côte d'Azur

Eine amerikanische Journalistin enthüllt: Die allsommerlichen Fälle von Musliminnen, die im Burkini baden wollen, aber nicht dürfen, sind inszeniert - von Medien. Sie haben die Meldung vom Loch Ness ersetzt: die Bilder von geächteten Musliminnen am Strand. Was wirklich dahinter steckt berichtet die "New York Times"-Autorin Emma-Kate Symons.

Mode Goes Feminism

Anfang des Jahres marschierten Models beim Women’s March in New York und Washington mit. Wenig später lief der Feminismus über die Laufstege von Paris und Mailand. Angela Missoni setzte ihren Models Pussy-Mützen auf. Und Maria Grazia Chiuri machte bei Dior Furore mit ihrem T-Shirt: „We should all be feminists“. Die frauenbewussten Modemacherinnen machen jetzt stolz Mode für emanzipierte Frauen.

Wer macht meine Klamotten?

Früher hat Orsola de Castro Mode aus den Fabrikabfällen der Luxusfirmen gemacht. Dann hat sie die Initiative „Fashion Revolution“ initiiert. Die setzt sich für mensch­liche Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie ein. „Who made my clothes?“ fragen seither Tausende die großen Modefirmen.

Was bringt die Zukunft?

Wenn Lidewij Edelkoort, kurz Li, auftritt, sind ihre Vorträge ausgebucht: Die Niederländerin ist eine der einflussreichsten Trendforscherinnen in der Modewelt. Sie weiß heute schon, was wir morgen tragen. Und nicht nur das.
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