Ökologiebewegung

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Sind Bäuerinnen die Rettung?

Der Fall Tönnies zeigt: Deutschland braucht eine Agrarwende. „Wachsen oder weichen“ gilt nicht mehr. Die Verbündeten für die Wende sind da: die Landwirtinnen. Die Bäuerinnen kämpfen gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft, für mehr Tierwohl und mehr Umweltschutz. Gut ausgebildet und fest entschlossen. Was machen sie anders?

Maja Göpel: Die Visionärin

Das einstige Hippie-Mädchen vom Bauernhof berät heute die Bundesregierung in Sachen Klimaschutz. Die Mutter zweier Töchter fordert, unser Wirtschaftssystem radikal umzukrempeln. "Planetenzerstörung darf nicht länger Wachstum heißen. Reine Geldvermehrung nicht länger Wertschöpfung."

Drei Klima-Heldinnen zu Besuch

Eigentlich stehen sie freitags auf der Straße, statt zur Schule zu gehen. Aber an diesem Freitag sind sie in die EMMA-Redaktion gekommen: Lilly, 15, ist viereinhalb Stunden von der Schwäbischen Alb angereist; Paula, 17, kommt aus dem 50 Kilometer entfernten Wuppertal und Maira, 13, wohnt in Köln um die Ecke.

Ein Plädoyer für das Unkraut

In jedem Garten gibt es einen Teil der Vegetation, den der Mensch nicht willentlich gepflanzt hat: der heißt Unkraut. Unkräuter wie etwa Brennnessel, Ehrenpreis und Gundermann. Die meisten Menschen haben etwas gegen Unkraut. Zu Unrecht, findet Brunhilde Bross-Burkhardt.

Imkern Frauen anders?

Ja! Sagt Undine Westphal. Deshalb bietet die Hamburger Imkerin seit 2010 Imkerkurse für Frauen an und hat sogar einen Imkerratgeber für Frauen geschrieben. EMMA hat mit ihr gesprochen.

Bienen: Weg mit dem Gift!

Die Regierung hat mit dem EU-Verbot dreier Insektengifte einen guten Start in Sachen Bienenschutz hingelegt. Aber das reicht noch nicht, sagt Silvia Bender vom Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND). Die Agraringenieurinerklärt hier, was noch passieren muss: in der großen Politik wie im kleinen Garten.
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