Pazifistin

Bertha v. Suttner: Frieden - mit Herz und Verstand!

Vor hundert Jahren ist Bertha von Suttner gestorben, die große Pazifistin. Der letzte Brief der Wienerin an die "lieben Schwestern" ist hoch aktuell. Wer war diese Frau, die eine so zentrale Rolle gespielt hat in der internationalen Friedensbewegung - und die den Friedensnobelpreis initiierte?

Joan Baez: We shall Overcome

Sie ist die Erfinderin des Folk, die Entdeckerin von Bob Dylan und eine sehr, sehr mutige Frau. Das hat sie von den Eltern. Der Vater war erfolgreicher Physiker beim Militär – kündigte und wurde Pazifist. Für die UNESCO ging die Familie nach Bagdad, wo die kleine Joan das Elend kennenlernte.

Mutige Pazifistinnen mitten im Kriegstaumel

Diese Frauen kämpften gegen den 1. und den 2. Weltkrieg - vergebens. Die Bilanz: 62 Millionen Tote, verwüstete Länder und traumatisierte Menschen. Im Mai 1899 fanden in 20 Ländern in der ganzen Welt gleichzeitig 565 öffentliche Versammlungen statt, von Schweden bis Russland, von Kanada bis Japan.

Forscherin: Emmy Noether

Wo die Mathematik nicht mehr mit Zahlen zu tun hat, sondern nur noch mit Begriffen - da kannte sie sich aus. Emmy Noether, die bedeutendste Mathematikerin des 20. Jahrhunderts, revolutionierte die Algebra. Sie drang damit in eine Welt vor, die Frauen auch heute nicht zugestanden wird: die luftige Welt der reinen

Bertha von Suttner: Sie erfand den Nobelpreis!

Das abenteuerliche Leben der Gräfin Kinsky, verheiratete Baronin Suttner, die den Erfinder des Dynamits dazu brachte, den Nobel-Preis zu stiften, und die selber die erste war, die ihn verdient hat: Bertha von Suttner. Die Friedenskämpferin starb vor 100 Jahren. Kurz vor Ausbruch des ersten Weltkriegs.

RAF 1989: Wie war das in den 50ern?

Renate Riemeck behauptet etwas Ungeheuerliches, nämlich: Ein Beamter des BKA sei 1971 (Monate vor Ulrike Meinhofs Verhaftung) bei ihr gewesen und habe ihr ein Treffen mit der gesuchten „Top-Terroristin" angeboten. Ein Interview von Alice Schwarzer mit Renate Riemeck.
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