Protest

Hourvash Pourkian „Mein Leben war wunderschön!“

Die Revolution hat sie als junge Frau aus der Ferne erlebt, im Hamburger Exil. Und konnte kaum fassen, dass ­damals sogar IranerInnen in Europa in weiten Teilen hinter Khomeini und seinen Mullahs standen. Heute will sie alle Iranerinnen im Exil vernetzen. Hourvash erzählt.

Parastou Forouhar: „Ich kämpfe um die Ehre meiner Eltern!“

Ihre Eltern Dariush und Parwaneh Forouhar waren bekannte Oppositionelle im Iran. Am 21. November 1998 wurden sie ermordet. Seither fährt ­Parastou Forouhar, 56, einmal im Jahr in den Iran und fordert Gerechtigkeit. Nicht nur für ihre Eltern.

Mojdeh Noorzad: „Ich habe Nein gesagt!“

Nein zum iranischen Regime. Die Apothekerin Mojdeh lebt seit 34 Jahren in Köln. Als politische Aktivistin wurde sie im Iran verfolgt. Bis heute kämpft sie für die Rechte der Iranerinnen, unter anderem bei der Initiative „HennaMond“ und dem internationalen Netzwerk „Iran Women Solidarity“.

„Ich habe den Tschador weggeworfen!“

Im Iran war sie in Lebensgefahr. Ihr Mann konnte den Häschern nicht entkommen, er wurde ­hingerichtet. Sie konnte fliehen. In Deutschland hat sie den Zentralrat der Ex-Muslime gegründet. Todesdrohungen bekommt sie noch immer. Mina fordert von Frauen im Westen Solidarität.

Türkei-Wahl: Die Demokratie verteidigen!

Necla Kelek hat sich umgehört. Unter säkularen Türkinnen und Türken. So manche haben schon die Koffer gepackt nach Erdogans Wahlsieg. Was bedeutet der für die Türkei - und für Deutschland? Denn auch hierzulande haben die TürkInnen mit zwei Drittel aller Stimmen für Erdogan gestimmt. Ein Kommentar.

Mozn Hassan: "Ich gebe nicht auf!"

2016 erhielt sie den Alternativen Nobelpreis, jetzt soll sie Lebenslang ins Gefängnis. Die Rede ist von der Ägypterin Mozn Hassan. Ihr Vergehen: Feminismus. Seit über zehn Jahren kämpft sie mit ihrer Organisation "Nazra" gegen sexuelle Gewalt. Die Behörden werfen ihr nun "Gefährung der inneren Sicherheit" vor.
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