Protest

Empört in Teheran!

Bei ihrer Reise in den Iran hat Anna selbst erlebt, was Kopftuchzwang für Frauen bedeutet. Sie zeigte Solidarität und machte es wie die Aktivistinnen des „White Wednesday“: Ganz in weiß gekleidet legte sie mitten in Teheran ihr Kopftuch ab.

Studierende contra Islam-Institut

Das Studierenden-Parlament der HU Berlin hat sich in aller Schärfe gegen die Einrichtung des geplanten Islam-Institutes ausgesprochen. Warum? Die Studierenden kritisieren die Zusammensetzung des Beirats aus überwiegend reaktionären Verbands-Vertretern. Wo sind die demokratischen muslimischen Kräfte?

Die Spanierinnen stehen auf!

In Pamplona ist Schwarzer Samstag, #BlackSaturday. Dann werden die Spanierinnen erneut gegen das zu milde Urteil in einem Vergewaltigungsverfahren protestieren. Und nicht nur sie gehen auf die Straße. Im ganzen Land sagen die Frauen seit dem 8. März: Basta! Es reicht. Was werden die elf Neuen im spanischen Kabinett tun?

Hourvash Pourkian „Mein Leben war wunderschön!“

Die Revolution hat sie als junge Frau aus der Ferne erlebt, im Hamburger Exil. Und konnte kaum fassen, dass ­damals sogar IranerInnen in Europa in weiten Teilen hinter Khomeini und seinen Mullahs standen. Heute will sie alle Iranerinnen im Exil vernetzen. Hourvash erzählt.

Parastou Forouhar: „Ich kämpfe um die Ehre meiner Eltern!“

Ihre Eltern Dariush und Parwaneh Forouhar waren bekannte Oppositionelle im Iran. Am 21. November 1998 wurden sie ermordet. Seither fährt ­Parastou Forouhar, 56, einmal im Jahr in den Iran und fordert Gerechtigkeit. Nicht nur für ihre Eltern.

Mojdeh Noorzad: „Ich habe Nein gesagt!“

Nein zum iranischen Regime. Die Apothekerin Mojdeh lebt seit 34 Jahren in Köln. Als politische Aktivistin wurde sie im Iran verfolgt. Bis heute kämpft sie für die Rechte der Iranerinnen, unter anderem bei der Initiative „HennaMond“ und dem internationalen Netzwerk „Iran Women Solidarity“.
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