Quote

Fritzi Haberlandt traut sich was!

Sie spielt nicht nur Charaktere, sie hat auch einen. In EMMA erzählt sie, warum sie schöne Frauen langweilig findet – und was das mit der DDR zu tun hat. „Die Arbeit mit einer Regisseurin ist total anders!“ sagt Haberlandt. Doch nicht nur darum ist sie „vehement“ für eine Frauenquote im Film.

Diese Quote ist ein zahnloser Tiger!

Der Bundestag hat die Frauenquote verabschiedet. Frauenministerin und Justizminister jubilieren – doch auch die Wirtschaft kann sehr zufrieden sein. Die wirtschaftsfreundliche FAZ befürchtete noch vor einigen Tagen den Untergang des Abendlandes bei Verabschiedung der Quote. Auch sie kann beruhigt sein.

Kramp-Karrenbauer: Mutige Politikerin

Die konservativen Jungmänner wie Jens Spahn scharrten schon mit den Füßen - aber Merkels Generalsekretärin wird eine liberale Frau. Annegret Kramp-Karrenbauer geht vom Saarland nach Berlin. Sie wird schon lange als Merkels Favoritin gehandelt. EMMA porträtierte sie, als sie Ministerpräsidentin wurde.

Quote: Viel Lärm um (fast) nichts

Die ganze Nation ist in Aufruhr: Die Quote ist durch! Jubel und Ärger sind allerdings schwer verständlich. Denn im Ergebnis wird gar nicht so viel passieren. Eine verpflichtende Quote gibt es nur für 108 Unternehmen, alle anderen können machen, was sie wollen. Klingt verdächtig nach Kristina Schröders Flexi-Quote.

Filmemacherinnen: Action!

Sie machen trotzalledem Filme fürs Kino oder Fernsehen. Jetzt fordern 230 Regisseurinnen eine ProQuoteRegie! Hat sich seit der Pionierinnen-Generation von Margarete von Trotta bis Helke Sander etwas verbessert?

Endlich Klartext in Sachen Quote!

Bei der „schlechten Konjunktur“ können wir uns die Frauenquote nicht leisten, sagen CDU/CSU-PolitikerInnen. Recht haben sie: Weg mit dem Quatsch! Denn sollten 2016 Frauen in die Aufsichtsräte drängen, dann droht der Zusammenbruch! Nicht nur der Wirtschaft, sondern auch der Männer.
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