Schleier

Hourvash Pourkian „Mein Leben war wunderschön!“

Die Revolution hat sie als junge Frau aus der Ferne erlebt, im Hamburger Exil. Und konnte kaum fassen, dass ­damals sogar IranerInnen in Europa in weiten Teilen hinter Khomeini und seinen Mullahs standen. Heute will sie alle Iranerinnen im Exil vernetzen. Hourvash erzählt.

Parastou Forouhar: „Ich kämpfe um die Ehre meiner Eltern!“

Ihre Eltern Dariush und Parwaneh Forouhar waren bekannte Oppositionelle im Iran. Am 21. November 1998 wurden sie ermordet. Seither fährt ­Parastou Forouhar, 56, einmal im Jahr in den Iran und fordert Gerechtigkeit. Nicht nur für ihre Eltern.

Mojdeh Noorzad: „Ich habe Nein gesagt!“

Nein zum iranischen Regime. Die Apothekerin Mojdeh lebt seit 34 Jahren in Köln. Als politische Aktivistin wurde sie im Iran verfolgt. Bis heute kämpft sie für die Rechte der Iranerinnen, unter anderem bei der Initiative „HennaMond“ und dem internationalen Netzwerk „Iran Women Solidarity“.

Masih Alinejad: Sie war die Erste!

Als kleines Mädchen hat sie in ihrem Heimatdorf Ghomikola im Nordiran für die gleichen Rechte wie ihr Bruder gekämpft. Im Londoner Exil hat sie die Facebook-Initiative gestartet, die seit 2014 als Plattform der Proteste von Iranerinnen gilt: „My Stealthy Freedom“. Die Rede ist von Masih Alinejad. EMMA hat mit ihr gesprochen.

Iran: Menschenrechtsanwältin verhaftet

Sie hat die „Mädchen der Revolutionsstraße“ verteidigt. Jetzt ist sie selbst verhaftet worden: Die iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh. Ihr Mann Reza Khandan hat die Verhaftung am Mittwoch auf Facebook öffentlich gemacht.

Stimmen aus Iran

Sie wagen es nicht nur, das Kopftuch abzulegen. Sie wagen es sogar, ihre Stimme zu erheben – und ihr Gesicht zu zeigen! Mit der Hilfe von Iranerinnen im Exil hat EMMA Kontakt aufgenommen mit Frauen in Teheran und Karadsch. Was sie zu sagen haben, ist ergreifend.
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