Schriftstellerin

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Rockstar der Literatur

Ihre inzwischen über 30 Bücher erreichen Millionenauflagen, sind weltweit Bestseller. Die belgische Schriftstellerin Amélie Nothomb ist Kultfigur und Schulbuchklassikerin in Person. Ihre Werke sind autobiografisch geprägt – und das Leben der Belgierin ist ziemlich außergewöhnlich.

Fatou Diome: Die Freidenkerin

Mit ihrem Bestseller „Der Bauch des Ozeans“ hat die Straßburgerin aus dem Senegal Migrantinnen 2003 erstmals eine Stimme in der Literatur gegeben. Und damit den Blick auf Afrika, auf Kolonialismus und Rassismus beeinflusst. Ihr eigenes Leben könnte abenteuerlicher nicht sein.

Internationale Ehrung

Die Schriftstellerin Jenny Erpenbeck erhält den Booker Preis International für ihren Roman "Kairos". Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert, die Hälfte davon geht an ihren Übersetzer Michael Hofmann.

Elfriede Jelinek: Meisterin der Worte

ARTE zeigt am Montagabend (13. Mai, 22.15 Uhr und danach in der Mediathek) den Dokumentarfilm "Elfriede Jelinek - Die Sprache von der Leine lassen". Ein beeindruckender Dokumentarfilm über die wortgewaltige, radikale Elfriede Jelinek, die 2004 den Literatur-Nobelpreis bekam.

Ernaux: Meine Mutter in der Nacht

„Ich finde nicht aus mehr aus meiner Nacht heraus.“ Das war der letzte Satz, den die demente Mutter von Annie Ernaux schrieb. Schon 1990 erzählte die Nobelpreisträgerin über das Gleiten der Mutter in die Demenz und ihr Dahinsiechen in einem Altersheim. Das Buch wurde bisher nicht ins Deutsche übersetzt.

Sabine Rennefanz: Was ist Heimat?

Alice Schwarzer über das neue Buch von Sabine Rennefanz. Auch in „Kosakenberg“ geht es um das zentrale Thema der Autorin: das schwierige Verhältnis von Ost und West. In dem autofiktionalen Roman lässt sie uns teilhaben an dem Leben einer heute 49-Jährigen, die sich nach dem Mauerfall aufmacht in den Westen.
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