Sozialismus

Wuchs zusammen, was zusammengehört?

Hier die berufstätigen DDR-Frauen, die deswegen nicht als "Rabenmütter" galten - da feministische, kämpferische BRD-Frauen, die keine Angst hatten vor Protest. Das Foto zeigt die Gründung des Ost-Frauenverbandes am 3.12.1989. Seither ist viel passiert. Die Frauen aus Ost und West haben voneinander gelernt.

Friedenspreis für Swetlana Alexijewitsch

Swetlana Alexijewitsch erhielt den „Friedenspreis des Deutschen Buchhandels“ 2013. Zu recht. Ihre Geschichten von Leben und Tod sind nicht nur eine Chronik ihres Volkes, sondern universell.

Schafft den 8. März ab!

Auch in diesem Jahr wird am 8. März vieles passieren, was mir Freude macht: die Iranerinnen in Deutschland gehen für die Menschenrechte in ihrer Heimat auf die Straße; die Frauen in Wittenberg klettern auf die Kirchturmspitze und flaggen: Mehr Frauen an die Spitze!; in der ganzen Welt marschieren Frauen, wie jedes

Realsozialismus: Der 8. März – eine DDR-Erfindung

"Meine Mutti, die ist tüchtig, alles macht sie klug und richtig, zu Haus’ und im Betrieb. Mutti, ich hab dich so lieb!" Mit diesem Gedicht erfreute das artige Kind seine berufstätige Mutter. An zusammengeschobenen Arbeitstischen stehen zehn Frauen. In ihrer Mitte, eingerahmt von zwei kräftigen Blonden,

Wie es war: Strateginnen des Alltags

Die DDR-Frauen waren die Königinnen des Multitaskings, sagt Renate Feyl. Beim Hasten ­zwischen Kindergarten, VEB und Bückware; beim Warten auf den Klempner und das Paradies. Was immer über die „Ostfrauen“ gesagt werden mag, ob man sie bedauert, belächelt oder bewundert, sie für brav, provinziell oder

Ein langer Marsch: Was gewonnen, was verloren?

Gisela Steineckert kam als zweites von vier Kindern eines Dienstmädchens zur Welt. Sie gehört zu der Klasse, für die die DDR eine große Chance war. Die Schriftstellerin hat sie genutzt. Ich hatte ein Vaterland/das war mir mütterlich gesonnen/es schwankte immer am brüchigen Rand/hat alles verlorn und was schon
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