Sozialismus

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Ségolène Royal: Die Hoffnung: Frankreichs Präsidentin?

EMMA Mai/Juni 2006 Ségolène Royal ist die Hoffnung der französischen Sozialisten – und der Frauen. Sie sagt von sich selbst: „Ich bin Feministin“. Porträts von Ségolène Royal beginnen mit ihrem umwerfenden Äußeren, den langen, schlanken Beinen, den feinen Gesichtszügen unter dem dichten,

Eine Nelke für die Genossin

In der DDR stieß man am 8. März auf die "werktätigen Frauen und Mütter" an und schenkte ihnen Plasteblumen und Kölnisch Wasser. In diesen biederen Präsenten spiegelte sich das überkommene Frauenbild im Männerstaat. Neben 45 Stunden im Betrieb stemmte die emanzipierte DDR-Frau den Haushalt. Ein "Frauenfreiheitstag"?

Wie es war: Strateginnen des Alltags

Die DDR-Frauen waren die Königinnen des Multitaskings, sagt Renate Feyl. Beim Hasten ­zwischen Kindergarten, VEB und Bückware; beim Warten auf den Klempner und das Paradies. Was immer über die „Ostfrauen“ gesagt werden mag, ob man sie bedauert, belächelt oder bewundert, sie für brav, provinziell oder

Ein langer Marsch: Was gewonnen, was verloren?

Gisela Steineckert kam als zweites von vier Kindern eines Dienstmädchens zur Welt. Sie gehört zu der Klasse, für die die DDR eine große Chance war. Die Schriftstellerin hat sie genutzt. Ich hatte ein Vaterland/das war mir mütterlich gesonnen/es schwankte immer am brüchigen Rand/hat alles verlorn und was schon

Missverständnisse: Alles Männerfeindinnen?

In dem Verdacht standen für die meisten DDR-Frauen zunächst mal alle West-Feministinnen. Die wiederum vermuteten: Die armen Ost-Frauen, die blicken ja überhaupt nicht durch! Ich bin doch keine Emanze! Ich bin Werkzeugmacher, habe einen Mann, den ich meistens liebe, und außerdem trage ich gern einen BH. Euren

Gabriele Stötzer: Der Preis war hoch

Gabriele Stötzer (gesch. Kachold) hat es überlebt: die Einschüchterung, die Willkür, das Zuchthaus, den Verrat. Und sie war und ist eine der beeindruckendsten Ost-KünstlerInnen. Erfurt, am Abend des 20. November 1976. Die 23-jährige Gabriele Stötzer-Kachold sitzt mit ihrem Mann in der Küche. Es klingelt. Zwei
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