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Matchpoint für Mütter

Im Damentennis findet gerade eine Revolution statt. Sie könnte Strahlkraft für den gesamten Spitzensport haben. Auf dem Court stehen Frauen, die Mütter sind. Und der Nachwuchs steigert nicht nur die Medienpräsenz, sogar die Preisgelder werden denen der Männer angeglichen. Warum gerade im Tennis?

Die Ungehorsame: Megan Rapinoe

Die "beste Fußballerin der Welt" dominiert seit Jahren jedes internationale Turnier. Auf dem Platz - und daneben. Sie ist personifizierter ziviler Ungehorsam. Und eine wichtige Stimme Amerikas.

Golden Girls: Simone Biles

Heute wären die Olympischen Spiele in Tokio gestartet. EMMA kürt trotz Corona ihre Siegerinnen. Auf Platz 1: Simone Biles. Die Afro-Amerikanerin hat auch viel zu sagen! Und auch die deutsche Leichtathletin Malaika Mihambo ist nicht nur eine Ausnahmesportlerin, sondern auch eine mutige Kämpferin gegen Rassismus.

Golden Girls: Nouria Newman

Frankreich. Ihr größter Feind war die Angst. Angst bei der Kajakrolle nicht rechtzeitig aus dem Boot zu kommen. Angst als Frau in einem Männersport. Nun hat sie die Angst besiegt und ist zur besten Kajakfahrerin der Welt geworden. Nouria kämpft für gleiche Bezahlung und gleiche Beachtung in den Medien.

Die Überfliegerin: Malaika Mihambo

Sie ist Deutschlands große Medaillenhoffnung in der Leichtathletik. Als erste deutsche nach Heike Drechsler fliegt sie 7,30 Meter weit. Malaika Mihambo kann sich nach vorne kämpfen. Das hat sie schon früh gelernt. Heute engagiert sie sich für junge Mädchen.

Die Königin: Federica Pellegrini

Die Spiele in Tokio hätten ihr großes Finale werden sollen. Die "Königin des Kraulens" wollte sich 2020 mit Gold von der Weltbühne des Schwimmsports verabschieden. Nun tritt sie in Tokio noch einmal an. Feministisches Gold hat sie längst in der Tasche.
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