Stern-Klage

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Das Urteil und seine Folgen

26. Juli, 12 Uhr 45. Einer der wenigen heißen Tage, selbst in Hamburg. Gerade hat Vorsitzender Engelschall "im Namen des Volkes" das letzte Wort des 17 Schreibmaschinenseiten umfassenden Urteils verkündet. "Hochachtung vor dem Mut und dem Engagement der Klägerinnen" habe er, und darum tue es

Antwort an Nannen & Co

Die Heftigkeit der Reaktion ist entlarvend. Einen seitensprengenden Kommentar diktierte Bundesdeutschlands Medien-Halbgott Augstein aus seiner Chefetage, und auch der direkt visierte Stern nahm's nur scheinbar auf die leichte Schulter. Auf Grund eines immer noch wachen journalistischen Instinktes fand er das Thema allemal titelwürdig, wenn er auch gleichzeitig versuchte zu verniedlichen... Nicht Qualität, Quantität signalisierte die Getroffenheit der anderen Seite.

Die Antwort des Stern

"... so soll es den Beklagten und all den Frauen recht sein, die nicht beleidigt sind, wenn es Männer sind, die sie begehren" . Der nachfolgende Text ist, leicht gekürzt, die Antwort des Stern an das Gericht auf die Klageschrift der zehn Frauen. Haupt"argument" ist der Versuch der Diffamation der Klägerinnen.

Die Stern-Klage: Wir klagen an!

Klage gegen 1. Verlag Gruner + Jahr AG & Co., Warburgstraße 50, 2000 Hamburg 36,2. Herrn Henri Nannen, Warburgstraße 20, 2000 Hamburg 36, Chefredakteur des Magazins "Stern" wegen Ehrverletzung. Streitwert: für Jede Klägerin 5.000 DM = 50.000 DM. Wir erheben Klage und bitten um Anberaumung eines

Frauen: Kampf um Menschenwürde

Was war los in jenem Sommer 1978? Wie aus der von EMMA initiierten Klage eine von Millionen unterstützte Debatte quer durch die ganze Gesellschaft wurde. Erst wurden die Empörten als freudlose „Grauröcke“ und „Klageweiber“ abgestempelt. Am Ende war selbst der Richter auf ihrer Seite. Eine Chronologie der Ereignisse.

Gesetz gegen Pornografie: Begründung

Am Morgen des 25. November wurde dieser Gesetzesentwurf inklusive Begründung allen Abgeordneten des Deutschen Bundestages sowie Justizminister Engelhard (FDP) und Familienministerin Süssmuth (CDU) zugestellt. Darüber hinaus ging die Bitte an alle weiblichen Abgeordneten des Bundestages (also SPD, CDU, FDP und Grüne), sich - über alle Parteigrenzen hinweg - für die Durchsetzung dieses Anti-Pornographie-Gesetzes einzusetzen. Am selben Tag stellte EMMA den Gesetzes-Entwurf in Bonn den Kolleginnen und Kollegen von der Presse vor.
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