Unterdrückung

Werbeausstellung fürs Kopftuch ...

... in einem städtischen Frankfurter Museum. Der Protest ist heftig. "Die Veranstalter verkaufen sich für Geld an die Modeindustrie und die Islamisten", klagt Seyran Ateş. Recht hat sie. Die Modeindustrie schielt auf den internationalen Markt - wo Millionen Frauen Zwangsverschleiert werden. Die Ausstellung ist ein Skandal!

Masih Alinejad: Sie war die Erste!

Als kleines Mädchen hat sie in ihrem Heimatdorf Ghomikola im Nordiran für die gleichen Rechte wie ihr Bruder gekämpft. Im Londoner Exil hat sie die Facebook-Initiative gestartet, die seit 2014 als Plattform der Proteste von Iranerinnen gilt: „My Stealthy Freedom“. Die Rede ist von Masih Alinejad. EMMA hat mit ihr gesprochen.

Vor 50 Jahren flog die Tomate

Der Tomatenwurf am 13. September 1968 von Genossin Rüger gegen den Genossen Krahl ist im kollektiven Gedächtnis. War das schon Frauenbewegung? Nein. Aber es war ihr Vorfrühling: Der Aufstand der Genossinnen gegen die Genossen.

68erinnen: Sauer auf die Genossen!

Das ist das berüchtigte Flugblatt des Weiberrates 1968, Titel: Befreit die sozialistischen Eminenzen von ihren bürgerlichen Schwänzen! Denn die wollten zwar die bolivianischen Bauern befreien, aber ihre eigenen Frauen sollten weiter Tippen, Kochen und die Beine breit machen.

Stimmen aus Iran

Sie wagen es nicht nur, das Kopftuch abzulegen. Sie wagen es sogar, ihre Stimme zu erheben – und ihr Gesicht zu zeigen! Mit der Hilfe von Iranerinnen im Exil hat EMMA Kontakt aufgenommen mit Frauen in Teheran und Karadsch. Was sie zu sagen haben, ist ergreifend.

Schachmeisterinnen unverschleiert

Sie weigern sich, zur WM in Teheran zu reisen.
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