US-Wahl

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US-Wahl: Frauen hätten Biden gewählt

Junge wie alte weiße Männer haben sich auch diesmal wieder für den röhrenden Hirschen entschieden. Zwei von drei wählten Trump. Und die Frauen? Hätten nur schwarze Frauen gewählt, hätte Trump gar nicht erst antreten müssen. 91 Prozent stimmten für Biden. Bei den weißen Frauen sieht das schon anders aus.

Frauen und Schwarze wählten Hillary

Hätten nur Frauen gewählt, hätte Hillary Clinton 458 Wahlmänner geholt – und Trump 80. Aber da waren die Angry White Men und die Religiösen vor. Auch die Jungen und die Hispanics haben überwiegend Hillary gewählt. Aber: Nicht genug von ihnen sind an die Wahlurnen gegangen. Trump hat stärker mobilisiert.

„Ich habe bei der Wahl geweint!"

Gestern noch hatten sie Hoffnung: Die Frauen, die für Hillary Clinton gestimmt haben. Viele pilgerten zum Grab von Susan B. Anthony, der Kämpferin für das Frauenwahlrecht. Stolz klebten sie ihre Aufkleber auf den Grabstein: Ich habe gewählt! Was nur sagen diese Frauen heute, nach der Wahl?

Trump: Starke Worte der Kanzlerin!

Merkels Basis für eine Zusammenarbeit ist „der Respekt vor der Würde des Menschen, unabhängig von Hautfarbe, Religion, Geschlecht und sexueller Orientierung“. Werte, die dem gewählten Präsidenten von Amerika bisher eher fremd waren. Werden die Republikaner es schaffen, ihren pöbelnden Wilden zum Demokraten zu zähmen?

Trump: Die Wut der Frauen!

Nicht mein Präsident! In Amerika protestieren tausende Frauen gegen US-Präsident Donald Trump. Vor allem junge und schwarze Frauen. Für sie war Hillary die Hoffnung: Im 96. Jahr des Frauenwahlrechts in Amerika und nach 44 Präsidenten endlich eine Präsidentin. Aber nein!

Der wütende weiße Mann

Zwei Drittel aller weißen Männer haben Trump gewählt. Wäre es nach den Frauen und Schwarzen gegangen, wäre Clinton Präsidentin. Was lernen wir daraus? Während im Ausland diese Entwicklung genau analysiert wird, erlaubt man sich in Deutschland den Luxus des Postfaktischen. Tatsachen? Scheren uns doch nicht!
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