Forstwirtin Maria Lichtblau

Forstwirtin Maria Lichtblau bei der Arbeit. Foto: privat
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Bäume pflanzen, pflegen und fällen sind Marias Ding. Die Forstwirtin aus Fichtelberg – die einzige im örtlichen Forstbetrieb und eine der ganz wenigen in Bayern – schwingt den halben Tag über die Motorsäge. Jeden Morgen um 6 Uhr trifft sie sich mit ihren Kollegen an der Schutzhütte und sägt sich durch das Revier Fichtelberg. Maria: „Jede Jahreszeit hat ihre Reize. Ich erlebe, wie schnell Knospen sprießen oder sich das Laub vom einen auf den anderen Tag verfärbt. Ich kann mir keinen schöneren Beruf vorstellen.“

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1989 in Fichtelberg geboren, war der Wald schon immer ihr Lebensraum. Dort hat sie Brennholz gesammelt und Biathlon getrieben. Sie war eines von drei Mädchen unter 80 Jungen in der Ausbildung zur Forstarbeiterin. Auch ihr Bruder ist Forstwirt. „Natürlich ist die Arbeit körperlich anstrengend. Meine Motorsäge wiegt vier Kilo, meine Oberarme und mein Kreuz sind dementsprechend ausdefiniert“, lacht Maria. Das einzige, was sie nervt, sind Blusen in Größe 38 ohne Platz für die Muckis an den Armen.

Trockenheit, Hitze, zu hohe Stickstoffeinträge: Der aktuelle Waldzustandsbericht hat ergeben, dass es dem deutschen Wald so schlecht geht wie lange nicht. Es muss also dringend was getan werden. EMMA hat mit Försterinnen, Waldforscherinnen und Umweltaktivistinnen gesprochen. Wie wollen sie ihn retten?

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