Ich bin dann mal wieder da

Sorry, in den letzten Wochen habe ich mich selten gemeldet. Es gab ganz einfach zu viel zu tun. Die aktuelle EMMA, die in diesen Tagen erscheint, musste fertig geschrieben werden. Gleichzeitig war ich auf Lesereise mit meinem „Lebenslauf“. Aus dem eigenen Leben vorlesen, das ist schon eine eigenartige Sache. Denn

Ameneh Bahrami: Recht ohne Rache

Was für eine erleichternde Nachricht inmitten des Schreckens! Ameneh Bahrami, 32, hat das Schwefelsäure-Attentat eines Verehrers, dessen Heiratsantrag sie abgelehnt hatte, 2004 nur sehr knapp überlebt. Sie ist heute auf einem Auge ganz, auf dem anderen fast blind, Gesicht und Körper sind entstellt.

Wahlplakate

Es ist die hehre Zeit der Wahlplakate. Und die sind oft aufschlussreicher, als es den KandidatInnen lieb sein kann. Mein Lieblingsplakat ist zurzeit Westerwelle. Der FDP-Vorsitzende im Kreis unscharf fotografierter Frauen, die alle ihre begeisterten Blicke auf ihn richten. Er wiederum blickt uns an und ist der

Bettina Rheims: Der schlagende Beweis

Helmut Newton, der Erfinder der Pornografisierung der Modefotografie, hatte immerhin die Ehrlichkeit, nie den Anspruch zu erheben, „Kunst“ zu machen. Seine Imitatorin, Bettina Rheims, eine Art weiblicher Billig-Newton, ist da schon unbescheidener. Die Ex-Werbefotografin beschwerte sich jetzt allen Ernstes in Focus,

Menschen & Medien: Ist EMMA islamfeindlich?

Wir bei EMMA freuen uns sehr über den Erfolg des EMMA-Buches „Die große Verschleierung“, das zurzeit die Spiegel-Bestsellerliste für Taschenbücher anführt. Es ist ein Überraschungserfolg. Er hat zweifellos auch zu tun mit dem Wirbel um das Sarrazin-Buch

Der Mythos Romy

Ist es tatsächlich schon 30 Jahre her, dass ihr Lebensgefährte sie an einem frühen Morgen zusammengesunken an ihrem Schreibtisch fand? Tot. Hatte sie Selbstmord gemacht? Nein. Aber sie hatte sich zu Tode gelebt. Diese Zerrissenheit zwischen Beruf und Liebe, zwischen Kopf und Herz, zwischen Frankreich und

Meine iranischen Taxifahrer

In Köln ist mindestens jeder zweite Taxifahrer ein Iraner. Manchmal sitzt noch ein echt kölscher Jung oder auch ein echt kölsches Mädchen am Steuer - wie die muntere Blondine neulich aus Nippes -, manchmal auch ein Türke. Aber doch meistens ein Iraner. Und diese persischen Taxifahrer sind dann von Beruf

NEIN zur Intervention in Syrien

Tote und schwer verletzte Männer, Frauen und Kinder – tagtäglich in unserem Wohnzimmer. Die Bilder kommen diesmal aus Syrien. Ja, da müssen wir doch… Oder? Nein, wir müssen nicht. Mehr noch: Wir dürfen nicht! Das haben die letzten 20 Jahre zur Genüge bewiesen.

FAZ-Bahners & der christliche Fundamentalismus

Erleben wir jetzt auch in Deutschland einen Schulterschluss zwischen christlichen und muslimischen Fundamentalisten? Wie bereits anno 1995 zwischen Papst Woytila und Ayatollah Khomeini anlässlich der Weltfrauenkonferenz? Es sieht ganz so aus, wenn auch ein paar Etagen tiefer. Der Feuilleton-Chef der Frankfurter

Ich danke allen GratulantInnen!

Wie angekündigt habe ich an meinem Geburtstag Rock'n Roll getanzt. Bis drei Uhr nachts (Und die anderen EMMAs noch eine Stunde länger, aber die sind ja auch 20 bis 40 Jahre jünger). Mit vielen, vielen ausgelassenen Gästen. Doch ich muss zugeben: Meine Füße waren etwas länger platt als früher... Sehr gefreut habe ich

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