Der Gipfel der Scheinheiligkeit!

Zwei katholische Krankenhäuser in Köln haben die Notfall-Betreuung einer vergewaltigten Frau abgewiesen - um nicht die „Pille danach“ verschreiben zu müssen. Ihr Argument, das verstoße gegen ihre Überzeugung, hat das Land erschüttert. So erschüttert, dass sich auch Kardinal Meisner persönlich entschuldigen musste.

Jetzt auch in Libyen die Scharia

Es gibt nur „gerechte“ Kriege – zumindest aus der Sicht der jeweiligen Kriegsherren. Selbst die Nazis haben ihre Kriege keineswegs als verbrecherische Überfälle auf andere Völker verstanden, sondern als durchaus gerechte Kriege im Sinne ihrer gerechten Sache. Daraus scheinen wir wenig gelernt zu haben.

Sind Klischees stärker als Realitäten?

Am 12. Mai habe ich im Rahmen der Mediendozentur an der Tübinger Universität einen Vortrag gehalten, Titel: „Eine Frage der Haltung – Plädoyer für einen Journalismus mit Leidenschaft“. Schon die Hinfahrt hat, trotz Nieselregen, Spaß gemacht: vorbei an den leuchtenden Rapsfeldern des Rheingaus und des

Warum ich in Berlin den Bundespräsidenten wähle

Am 18. März 2012 werde ich im Reichstag eine von 1.240 PolitikerInnen sowie einer Minderheit parteiloser BürgerInnen sein, die den Bundespräsidenten wählen. Eine Ehre, wenn in diesem Fall jedoch eigentlich nur ein symbolischer Akt. Denn der Ex-Pfarrer und Ex-Leiter der nach ihm benannten „Gauck-Behörde“ ist

Zweiter offener Brief an Margot Käßmann

Liebe Margot Käßmann,dies ist mein zweiter offener Brief an Sie innerhalb weniger Wochen. Doch auch in meinen kühnsten Vorstellungen hätte ich mir Anfang des Jahres – als ich Ihnen meinen Respekt für Ihre so klaren Worte zum Krieg in Afghanistan ausdrückte – nicht vorstellen können, dass Sie nur acht Wochen

Eine Million Unterschriften

Jetzt hat das Comité Simone de Beauvoir den Aktivistinnen der Kampagne „Eine Million Unterschriften“ den im letzten Jahr gegründeten Beauvoir-Preis 2009 verliehen. Über diese Entscheidung freue ich mich besonders, da ich eines der 22 Mitglieder des Komitees bin; neben Sylvie Le Bon de Beauvoir, Julia

Mein "Lebenslauf"

Vom Sommer 2010 bis zum Sommer 2011 habe ich nicht nur EMMA gemacht, sondern ich habe über mein Leben geschrieben. Vom ersten Tag Alice bis zum ersten Tag EMMA. Was hat mich geprägt? Was motiviert? Und wie war es wirklich?

Meine Katzen und ich

Jüngst hatte der "Stern" eine Titelgeschichte über „das geliebte Biest“. Da erzählten Menschen, überwiegend weibliche, ihre glücklichen Leidensgeschichten mit ihrer Katze. Leider hat der "Stern" mich nicht gefragt. Also sei meine Geschichte mit Katzen hier nachgetragen. Denn auch ich gehöre zu den Betroffenen.

Zum Thema Abtreibung

Nein, ich habe nie abgetrieben. Und ich hätte es vermutlich auch nicht getan. Im Ernstfall. Warum nicht? Nicht aus moralischen Erwägungen. Denn so ernst so eine Entscheidung gewesen wäre, so liegen für mich doch Welten zwischen einem Fötus und dem geborenen Kind. Nein, ich hätte es aus

Hannelore Kohl – ein deutsches Frauenschicksal

Die Biografie über Hannelore Kohl, die Frau des Altkanzlers, die sich 2001 das Leben nahm, steht seit Wochen auf den Bestsellerlisten. Verständlich. Ihr Leben und ihr Tod waren sehr deutsch und sehr weiblich. Der Journalist Heribert Schwan hat mit Sorgfalt und Akribie ein loyales Buch über sie geschrieben.

Seiten

RSS - AliceSchwarzer.de abonnieren