Die eiskalte Merkel

Es war der Tag, an dem ich zurückkam von der hoch amüsanten Verleihung des EMMA-JournalistInnenpreises in Berlin. Den 1. Preis hatte Kerstin Kullmann gewonnen für einen Text, der im Januar dieses Jahres im Spiegel erschienen war. Es ging darin um die unterschiedlichen Strategien von Spitzenpolitikerinnen im Umgang

François & Artemisia

Vor meinen Augen tanzen und jubeln tausende, ja zehntausende Menschen. Ich bin in einem Café an der Bastille, wo in der 1789er-Revolution das Volk das Gefängnis gestürmt hat und seither die demokratischen Wahlen feiert. Vor allem das linksgesinnte Volk. Die Bastille ist am Wahlabend der traditionelle Treffpunkt der

Das finde ich echt souverän, Frau Schröder!

Ich muss sagen: Selten hat ein Anruf mich so überrascht wie der von Ministerin Schröder am 10. Februar. Ich war gerade in Düsseldorf auf einer Ausstellung und musste mir erstmal eine ruhige Ecke suchen zum Zurückrufen. Es wird doch wohl nicht um den FrauenMediaTurm gehen…? Doch, genau darum geht es! „Ich möchte das

Haben Opfer eine Chance?

Die internationale Affäre Strauss-Kahn und die deutsche Provinzposse Kachelmann sind aus ein und demselben Stoff und unter zwei Aspekten rele vant. Aspekt Nr. 1: Die Reaktionen der Medien und Mächtigen auf den Verdacht, dass ein (bekannter) Mann eine (unbekannte) Frau vergewaltigt haben könnte. Aspekt Nr. 2: Wie

Vom brennenden Mississippi zum triumphierenden DSK

Sommer 1999. Ich bin seit drei Wochen in den Südstaaten und sitze nun im Frühstücksraum eines Hotels am Mississippi. Die vergangenen Tage waren spannend und bedrückend zugleich. Die Freundinnen, in deren Blockhaus am See ich Gast war und die mir so eifrig das Land gezeigt hatten, sind Künstlerinnen, hier geboren,

Strauss-Kahn zu Recht weiterhin angeklagt!

Die Freude war schon groß, nicht nur in den einschlägigen „Männerforen“ im Internet. Klarer Fall: Die Schlampe hat gelogen und das Verfahren wird eingestellt. Dominique Strauss-Kahn ist ein freier Mann – und vielleicht schafft er es ja sogar noch, sich für die Präsidentschaftswahlen 2012 als Kandidat zu

Mein Lebenslauf

10. Mai 2011. Es ist der letzte Tag. Ich bin erleichtert und wehmütig zugleich. Denn seit Sommer letzten Jahres sitze ich an jedem freien Tag an meinem Schreibtisch auf dem Land. Und mich herum türmen sich die Briefe, Notizbücher, Taschenkalender, Dokumente. Draußen ist mal Sonne, mal Regen, mal Sommer, mal Winter.

Bin Laden, Gaddafi und ein Café in Marrakesch

Zu recht empört sich ein (kleiner) Teil der westlichen Welt darüber, dass die Amerikaner sich mal wieder erdreistet haben, einen deklarierten Gegner rechtlos abzuballern. Bin Laden - der übrigens im Kampf gegen die damalige Sowjetunion von eben diesem Amerika einst munitioniert worden war! - wird nun seit zehn

Hatun & Can, Nr. 3

Als ich gestern im Saal 537 des Berliner Landgerichtes in Moabit saß, habe ich mich wieder einmal gefragt, wie ich überhaupt auf diesen Typ in ausgebeulten Trainingshosen und mit kurzärmeligen RTL-Shirt hatte reinfallen können. Dass ich nicht die Einzige war, ist dabei wenig tröstlich. Über den Skandal von Hatun

Adieu 2010, bonjour 2011

Für mich war 2010 ein ganz besonders bewegtes Jahr – manchmal hätte es auch etwas weniger sein dürfen. Vor allem in den letzten Monaten kulminieren mehrere Events, deren Themen mich schon lange beschäftigen: Mein Buch über die Gefahren des politisierten Islam, „Die große Verschleierung“, schnellte im Sog

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