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Nicht mein Regenbogen

Jahrelang war der CSD für EMMA-Redakeurin Annika Ross ein kleiner Feiertag. Das bunte Wir-Gefühl, das auf die ganze Stadt abfärbte. Heute ist sie genervt von der Regenbogenfahne. Und nicht nur, weil die zur Marketing-Strategie verkommen ist. Sie findet, dass es an der Zeit ist, dass Frauen Flagge zeigen.

München schafft Frauentoilette ab!

Auf dem Münchner Viktualienmarkt hat die Stadt die getrennten Toiletten durch Klos für alle ersetzt. Frauen protestieren mit einem Offenen Brief an OB Reiter. „Wie wollen Sie die Sicherheit, Würde Privatsphäre von Frauen und Mädchen gewährleisten?“ fragt die „Frauen Aktion München“ den Stadtchef.

Alinas Kampf für die Primavera

Die Flensburger Europa-Universität verbannt die expressionistische Frauenskulptur „Primavera“ (EMMA berichtete), angeblich wegen eines überkommenen Frauenbildes. Nun kämpfen StudentInnen dafür, dass sie zurückkehrt. Darunter Alina Jacobs. Die 21-jährige Lehramtsstudentin hat die Kampagne #saveprimavera gestartet.

Cancel-Culture: Quo vadis, Unis?

67 Jahre lang stand die Bronze-Statue „Primavera“ im Foyer der Europa-Universität Flensburg – jetzt muss sie weg. Manche Studentinnen fühlten sich beim Anblick der Figur „unwohl“, weil sie ein „zu breites Becken“ habe. Im Ernst. Auf ihre Stelle trat ein Fragezeichen in Regenbogenfarben. Was hat das zu bedeuten?

Debattenkultur in der Szene

Auch "Der Spiegel" kommentiert das Gender-Dossier in EMMA, wirft Alice Schwarzer sprachliche Nähe zur AfD vor und der Kritik an den Gender Studies "Aufgeregtheit". Wie erschreckend die Queer-Szene schon zuvor auf das Buch „Beißreflexe“, auf dem die Gender-Kritik beruht, reagiert hatte, beschreibt hier Hannah Wettig.

Das Ende des Frauseins?

Koschka Linkerhand ist in Leipzig aufgewachsen und hat dort Philosophie und Germanistik studiert. Sie klagt: Die feministische Identitätspolitik, wie sie heute in den Queer-Studies gelehrt wird, hat die Frauen schlicht abgeschafft.
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