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Sexualgewalt: Es geht voran!

Bereits eine Woche nachdem der Fall Ulmen/Fernandes öffentlich wurde, hat Justizministerin Hubig (Foto li) einen Gesetzentwurf gegen „Digitale Gewalt“ vorgelegt. Endlich sollen auch sogenannte „Deepfakes“ strafbar werden. Strafrechts-Expertin Prof. Elisa Hoven (Foto re) erklärt, was am Gesetz gut ist – und was noch fehlt.

Collien Fernandes: Die Wut der Frauen

Fake-Profile, Deepfakes, pornografische Bilder - Tausende Frauen demonstrierten in Berlin gegen sexualisierte digitale Gewalt. Ausgelöst von der Anzeige von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Was jetzt folgen wird.

Die Würde der Frau ist antastbar

Sexuelle Machtphantasien von Männern sind Realität. Die Gewalt und die Erniedrigung sind echt. Warum aber wollen viele Frauen die Bedrohung durch Pornografie nicht wahrhaben? 1987 analysierte Alice Schwarzer die Pornografie als Antwort auf die Frauenbewegung.

Virtuelle Vergewaltigung?

Mithilfe von Künstlicher Intelligenz kann jeder in Sekundenschnelle Nacktfotos und Deepfake-Pornos erstellen und weiterverbreiten. Es braucht keine heimlichen Fotos oder Videos mehr. Treffen kann es jede Frau. Und KI kann noch viel mehr. Künstliche „Freundinnen“ erstellen zum Beispiel. Was das für Frauen bedeutet.

Nicole Dill: Hat gesiegt!

Nach einem Mordversuch durch einen polizeibekannten Täter zog sie vor Gericht. Sie wollte, dass Opferschutz mehr zählt als das Recht von Tätern auf Datenschutz. Dafür ging die Schweizerin bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte nach Straßburg. Jetzt bekam sie endlich Recht – nach 18 Jahren.

"Empörung ist Pflicht!"

Cathrin Schauer-Kelpin steht seit über 30 Jahren den Frauen und Kindern im sächsischen Plauen an der tschechischen Grenze bei. Mit ihrem Verein KARO hat sie Hunderten in den Ausstieg verholfen. Am 4. November erhielt sie in Berlin den HeldinnenAward der Alice-Schwarzer-Stiftung. Dies ist ihre Dankesrede.
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