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Die vergessenen Heldinnen

Bergmänner und Stahlkocher sind die legendären Helden des Ruhrgebiets. Doch es gab auch Heldinnen: die Näherinnen. Jetzt wurden sie wiederentdeckt. Eine Ausstellung erinnert an die Frauen, die zu Zehntausenden ihren Beitrag zum Wirtschaftswunder leisteten. Ein Besuch im Ruhrpott bei Frau Schlüter.

Beauvoir in Bonn

Die Bundeskunsthalle in Bonn holt Simone de Beauvoir nach Deutschland. In Ausstellung und Programm geht es um das Schlüsselwerk des modernen Feminismus, „Das andere Geschlecht“ (1949), dieses „skandalöse Werk“, und seine Aktualität. Ein lebendiges Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung (bis 16. Oktober).

Meret Oppenheim in Bern!

Das Kunstmuseum Bern zeigt bis zum 13. Februar 200 Werke der großartigen Meret Oppenheim aus fünf Jahrzehnten. Nicht verpassen! Denn die Kreativität, die Radikalität und der Humor von Meret Oppenheim sind absolut mitreißend.

Franziska Becker in Hanau

Die Stadt Hanau zeigt in Schloss Philippsruhe 100 zum Teil unbekannte Cartoons von Franziska Becker und verleiht ihr für ihr Werk den Ludwig-Emil-Grimm-Preis. Beckers Laudator, Andreas Platthaus, nutzt die Gelegenheit zu einer spöttischen Abrechnung mit den Dumpflingen, die Becker als „Rassistin“ geschmäht haben.

Yayoi Kusama: Punktlandung!

Punkte, so weit das Auge reicht: die Künstlerin Yayoi Kusama beeindruckt mit grellen, gepunkteten Farbwelten. Warum wühlt die Japanerin die Menschen auf? Der Gropiusbau in Berlin zeigt nun 300 Werke von ihr, plus acht raumgreifende Installationen. Was treibt die 92-Jährige an?

Bettina Flitner: Mein Feind

Bettina Flitners "Rächerinnen" werden als überlebensgroße Fotoskulpturen im Kunstraum Gewerbepark-Süd in Hilden zu sehen sein. Alice Schwarzer eröffnet am Sonntag, den 4.10. die Ausstellung, die in der Vergangenheit viele Skandale auslöste.
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