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Oberlauringen und seine Juden

Im Herbst 2023 fuhr Alice Schwarzer nach Oberlauringen in Unterfranken. Es ist das Dorf ihrer Kindheit. 1943/44 wurden sie und ihre Großeltern dorthin evakuiert. Das protestantische Oberlauringen war eine Nazi-Hochburg. Wie das Dorf mit seinen Juden und dem Holocaust umging – und was heute passiert.

Das Leben der Emmie Arbel

Über vier Jahre lang hat Barbara Yelin die Holocaust-Überlebende Emmie Arbel begleitet, ihr Leben in Bilder und Worte gefasst - und Darstellungen für das Unsagbare gefunden.

Auschwitz: Es ist immer da

In Frankfurt besucht Alice Schwarzer 1995 Eva Szepesi, geborene Diamant. Auschwitz ist für ihre 1964 geborene Tochter Anita so präsent wie für die Mutter. Fast 50 Jahre hatte Eva nicht darüber geredet. Aber jetzt. Der Holocaust lebt weiter. Er überschattet ihr Leben und ihre Träume.

"Klug, gefühlvoll, verletzt"

Es ist Margarethe von Trottas 25. Film – und vielleicht ihr bester. Mit „Hannah Arendt“ hat die Autorenfilmerin sich nicht nur an eine große Denkerin des 20. Jahrhunderts gewagt, sondern stellt darin auch die hochaktuelle Frage der Verantwortung des Individuums. - "Hannah Arendt" läuft heute Abend um 0.15 Uhr im BR.

Ohne Bücher kein Judentum

Rachel Salamander erhielt jüngst den Heinrich-Heine-Preis. Die Buchhändlerin und Bewahrerin des jüdischen Kulturerbes hielt dazu eine Dankesrede, die nicht nur zeigt, wie aktuell Heine, sondern auch, wie präsent der Antisemitismus in Deutschland für sie ist, als Kind von Holocaust-Überlebenden.

Wiedersehen in Ravensbrück

Alice Schwarzer war in Ravensbrück und ist dort vielen Überlebenden begegnet. Das war zum 50. Jahrestag der Befreiung des Frauen-KZs. Es ist jetzt 25 Jahre her. Doch die KZs sind keine Vergangenheit. Sie sind Gegenwart. Für die letzten Überlebenden und die Kinder wie Kindeskinder der Opfer. Und der Täter.
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