Ärztin

Anzeige

Artikel zum Thema

Sexismus im Krankenhaus

EMMA hat in zahlreichen deutschen Krankenhäusern recherchiert und Erschreckendes entdeckt: massiven Sexismus! EMMA sprach mit rund 20 PatientInnen, Krankenschwestern, ÄrztInnen in Köln, München, Berlin, Hamburg und Leipzig. Sie alle möchten anonym bleiben. Aus gutem Grund.

Ich möchte Frauen helfen können

Milena Schuhmacher ist Assistenzärztin der Gynäkologie in einem städtischen Klinikum in München. Sie ist 40 Jahre alt und Mutter von vier Söhnen. Milena gehört zu den wenigen Menschen in Deutschland, die unter die Burka von geflüchteten Frauen schauen dürfen. Sie ist erleichtert, einmal über alles reden zu dürfen. Milena erzählt. Und je länger sie spricht, umso verzweifelter und wütender wird sie.

Liebe EMMAonline-Leserin!

Du kennst EMMA. Sie ist wichtig für dich. Denn du findest darin Informationen und Bestärkung, wie sonst nirgendwo. Aber du kennst in Wahrheit EMMA nicht wirklich. Denn auf EMMAonline spiegelt sich nur ein winziger Bruchteil des EMMA-Heftes. Von der aktuellen Ausgabe zum Beispiel stehen nur 5 von 116 Seiten online. Also 4 Prozent!

Abtreibung: Geschichten gesucht!

Die Ärztin Kristina Hänel kämpft weiter. Jetzt will sie „die unzähligen Frauen, die an illegalen Abtreibungen gestorben sind, sichtbar machen“. Dazu sucht sie „Geschichten, Namen, Daten“. Die will sie in einer Ausstellung zeigen. Denn: „Es sind die Geschichten hinter den Zahlen, die uns mitfühlen lassen.“

§219a: Urteil gegen Hänel aufgehoben!

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat das Urteil gegen die Ärztin Kristina Hänel gekippt. Das klingt nach einer guten Nachricht. Aber ist es wirklich eine? Denn an dem immer noch unsäglichen §219a ändert das Urteil nichts. Deshalb will Hänel eigentlich bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.

Nawal el Saadawi: Die Köpfe entschleiern!

Der Ruf der heute 87-jährigen Ärztin ist legendär. Sie kämpfte ihr Leben lang gegen die Genitalverstümmelung und für Frauenrechte. Zeitweise musste sie ins Exil flüchten. Ihre Tochter lebt in London. Das britische Onlinemagazin sisterhood hat sie gefragt, was von ihr bleiben soll, d. h., was ihr „Erbe“ sei. Hier Nawals Antwort.
Mehr zum Thema