Amoklauf Winnenden

Alice Schwarzer: Frauenmacht & Männergewalt

Während sich im Westen die dritte Frau anschickt, Staatschefin zu werden, eskaliert die öffentlich zelebrierte Gewalt von Männern. Zufall? Und warum das Attentat von Ochsenfurth noch beunruhigender ist als die Massaker in Paris, Brüssel und Nizza. Über Gotteskrieger und Amokläufer.

Amokpilot: Die Tat war vorher geplant

Jetzt steht es endgültig fest: Amokpilot Lubitz handelte nicht im Affekt. Er „probte“ den Absturz schon auf dem Hinflug. Eine Tat aus gekränktem Narzissmus? Lubitz handelte offensichtlich weder aufgrund von Depressionen noch einer Psychose. Solche Amokläufe sind Männersache. Warum? Diese Frage müssen wir uns stellen.

Frauenhass betrifft #YesAllWomen

Ein 22-Jähriger (Foto) hat in Kalifornien sechs Menschen erschossen. Sein Motiv: Frauenhass. Das ist nicht das erste Mal. Aber endlich wird weltweit diskutiert. Unter dem Hashtag #YesAllWomen twittern Frauen (und auch Männer) über die Gefahr, die Frauen von verunsicherten Männer droht. EMMA warnt schon lange.

Amoklauf Winnenden: Fünf Jahre danach

Am 11. März 2009 erschoss der 17-jährige Tim K. elf Mädchen und einen Jungen in ihrer Klasse. Larissa (Foto) überlebte. Jetzt erzählt sie, wie sie mit dem Trauma lebt. Die Dokumentation "Amok in Winnenden" steht in der 3Sat-Mediathek. Neben Larissa berichten drei SchülerInnen und Hardy Schober, der seine Tochter verlor.

Für ein schärferes Waffenrecht!

Hardy Schober verlor am 11. März 2009 bei dem Amoklauf in Winnenden seine Tochter Jana. Er gründete mit Opfer-Eltern das „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“. Denn der Amoklauf des 17-jährigen Tim K. wurde nur möglich, weil sein Vater seine Waffen unverschlossen mit Tausenden Schuss Munition aufbewahrt hatte.

Schusswaffen & Häusliche Gewalt

57 Prozent der SchweizerInnen haben gestern bei einer Volksabstimmung gegen eine Verschärfung des Waffenrechts gestimmt. Vor allem auf dem Land scheint der Mythos vom wehrhaften Schweizer Milizionär noch sehr verbreitet zu sein: Dort hatten sich bis zu 75 Prozent dafür ausgesprochen, dass Rekruten weiterhin
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