Arbeitsbedingungen

Wie mager darf Marianne sein?

Rund 40.000 Mädchen und Frauen in Frankreich leiden an Magersucht. Ein Gesundheitsgesetz - inklusive eines Verbots von Magermodels - soll Abhilfe schaffen.

Wer macht meine Klamotten?

Früher hat Orsola de Castro Mode aus den Fabrikabfällen der Luxusfirmen gemacht. Dann hat sie die Initiative „Fashion Revolution“ initiiert. Die setzt sich für mensch­liche Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie ein. „Who made my clothes?“ fragen seither Tausende die großen Modefirmen.

Das gute Gewissen hat seinen guten Preis

Bäuerinnen für Tiere und Natur.

Entschädigung für Rana-Plaza-Opfer

Zwei Jahre nach dem verheerenden Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch sind 30 Millionen Dollar Entschädigung endlich beisammen. Und jetzt? Die „Kampagne für saubere Kleidung“ zählte zu den Initiativen, die dafür gekämpft haben. Und für besseren Arbeitsbedingungen in der Textilbranche.

Facebook: Social Freezing bezahlen?

Aus Amerika kommt die Nachricht, dass Internet-Firmen ihren Mitarbeiterinnen das Eier-Einfrieren finanzieren wollen. Ein obszöner Übergriff! So kann aus jeder neuen Freiheit eine neue Unfreiheit werden. Aus der Chance, die Schwangerschaft zu verschieben, könnte die Pflicht werden.

Apropos Hilferufe in Primark-Kleidung

Gefälscht oder nicht? Egal! Die eingenähten Hilferufe in Primark-Kleidern haben eine Debatte über die Produktion von Billig-Kleidung losgetreten. In EMMA schrieb Dagmar Deckstein nach dem Fabrikeinsturz in Bangladesch über „Mord im Namen des Profits“. Über Tausend Näherinnen starben. Sie arbeiteten auch für Primark.
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