Beratungsstelle

Anzeige

Artikel zum Thema

Ex-Prostituierte: Der Staat versagt

Sie flüchtete mit 17 vor dem gewalttätigen Stiefvater und geriet in die Prostitution. Jetzt erzählt Huschke Mau ihre Geschichte in einem Buch. Es ist auch die Geschichte eines großen Staatsversagens. Als Huschke nach zehn Jahren aussteigen will, hilft ihr niemand. Wieso auch? „Sexarbeit“ ist cool.

Christine Linnartz: unerschrocken

Erst mit fünf begriff sie, dass sie taub ist. Heute berät sie andere Gehörlose und kämpft für ihre Rechte. Die 55-jährige Sozialarbeiterin und Mutter zweier Töchter sagt: "Ich fühle mich nicht behindert, ich werde behindert."

Papatya: Online-Beratung vor dem Aus?

Für Mädchen, die vor einer Zwangsehe aus ihren Familien fliehen müssen, ist eine Mail an Papatya manchmal die einzige Chance. Doch Berlin dreht den Geldhahn zu. Gleichzeitig hat der rot-rot-grüne Senat die Förderung der Pro-Prostitutions-Lobbyistinnen der Beratungsstelle „Hydra“ mehr als verdoppelt.

Joana Adesuwa: Die Juju-Hexe

Die Nigerianerin wollte nicht länger bei einem Mann bleiben, der hierzulande Frauen verschachert. Heute berät sie in Wien genau diese Frauen. Vielleicht war es der Moment, in dem ihr Mann sie anherrschte, ihm das Essen kniend zu servieren. So tut man das in ­Nigeria, in konservativen Familien. Aber hier, in Europa?

So geht es auch: Paradebeispiel Österreich

Die WienerInnen waren die Ersten, die ein vorbildliches Gewaltschutzgesetz hatten – jetzt gehen sie weiter und knüpfen das Netz zum Schutz bedrohter Frauen noch lückenloser. Beim Wiener Verein „Autonome Österreichische Frauenhäuser“ ist man dieser Tage „sehr zufrieden“. Denn im Nachbarland ist gerade

Häusliche Gewalt: Ein Blick ins Frauenhaus

Auf drei Klingeln stehen Allerweltsnamen, auf der vierten das unverfängliche Wort „Büro“. Drückt man auf diesen Klingelknopf, ertönt nicht der übliche Türsummer. Stattdessen dreht sich von innen ein Schlüssel im Schloss, und Nicole Grobe äugt vorsichtig durch den Spalt, bevor sie die Haustür öffnet.
Mehr zum Thema