DDR

Heimweh nach dem Traurigsein

Die ostberliner Schriftstellerin Jenny Erpenbeck erinnert an ihre Schule und an eine Welt, die es nicht mehr gibt. Und die für sie Heimat war.

Geschiedene DDR-Frauen wehren sich!

Gegen eine Jahrzehnte alte Ungerechtigkeit: Nach der Wende hatten sie in Sachen Rente das Nachsehen. An ihrer Seite: Gleichstellungsministerin Köpping aus Sachsen. Denn hunderttausende Frauen aus der ehemaligen DDR leben so an der Armutsgrenze. Weil ihnen die Westregelungen „einfach so übergestülpt“ wurde.

Petra Köpping: Die Ehrenbergfrau

Es geht um mehr als um Demokratie und neue Autobahnen. Es geht um Würde, Respekt und Trauerarbeit. – Warum die Ost-Männer so wütend sind. Und warum Ministerin Köpping (SPD) „entsetzt“ ist über das geplante Besetzung des neuen Kabinetts.

Hanna Hünniger: Gespaltene Generation

„Kind dreht durch? Mauerfall. Papa trinkt? Kapitalismus. Scheidung? Reicher Wessi. Das waren die Gleichungen", klagt Hanna Hünniger, "und sie sind es bis heute.“ Die Wahlberlinerin und Leipzigerin hat über die DDR den Roman "Das Paradies" geschrieben. Heute scheint der Osten ihr oft die Hölle.

Anna Kaminsky: Wir DDR-Frauen

Sie waren berufstätiger, selbstständiger und selbst­bewusster. Und sie hielten so gar nichts vom Feminismus – von dem sie nur das Klischee kannten. Fotos: DDR-typische Frauenbilder: Frauen im Beruf (Angelika Kampfer) und ein Modefoto (Sibylle Bergemann).

Ministerin Wanka: Die DDR war Heimat

Wie schade, dass die Bildungsministerin gehen wird. Alice Schwarzer hat mit ihr ein Gespräch geführt über ein fast vergessenes Thema - die DDR. Im letzten Kabinett waren drei MinisterInnen aus der ehemaligen DDR - im nächsten Kabinett wird vermutlich niemand aus dem Osten sein. Das verstärkt die Schieflage.
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