DDR

Irmtraud Morgner in der Lila Villa

Irmtraud Morgner würde es wohl gefallen. Am Freitag und Samstag, dem 24. und 25. August, steht ihre Geburtsstadt Chemnitz ganz in ihrem Zeichen. Morgner (1933-1990) war, neben Christa Wolff, die bedeutendste feministische Schriftstellerin der DDR. Das feiert jetzt das Frauenzentrum Lila Villa.

Heimweh nach dem Traurigsein

Die ostberliner Schriftstellerin Jenny Erpenbeck erinnert an ihre Schule und an eine Welt, die es nicht mehr gibt. Und die für sie Heimat war.

Geschiedene DDR-Frauen wehren sich!

Gegen eine Jahrzehnte alte Ungerechtigkeit: Nach der Wende hatten sie in Sachen Rente das Nachsehen. An ihrer Seite: Gleichstellungsministerin Köpping aus Sachsen. Denn hunderttausende Frauen aus der ehemaligen DDR leben so an der Armutsgrenze. Weil ihnen die Westregelungen „einfach so übergestülpt“ wurde.

Petra Köpping: Die Ehrenbergfrau

Es geht um mehr als um Demokratie und neue Autobahnen. Es geht um Würde, Respekt und Trauerarbeit. – Warum die Ost-Männer so wütend sind. Und warum Ministerin Köpping (SPD) „entsetzt“ ist über das geplante Besetzung des neuen Kabinetts.

Hanna Hünniger: Gespaltene Generation

„Kind dreht durch? Mauerfall. Papa trinkt? Kapitalismus. Scheidung? Reicher Wessi. Das waren die Gleichungen", klagt Hanna Hünniger, "und sie sind es bis heute.“ Die Wahlberlinerin und Leipzigerin hat über die DDR den Roman "Das Paradies" geschrieben. Heute scheint der Osten ihr oft die Hölle.

Anna Kaminsky: Wir DDR-Frauen

Sie waren berufstätiger, selbstständiger und selbst­bewusster. Und sie hielten so gar nichts vom Feminismus – von dem sie nur das Klischee kannten. Fotos: DDR-typische Frauenbilder: Frauen im Beruf (Angelika Kampfer) und ein Modefoto (Sibylle Bergemann).
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