Offener Brief an Kanzler Scholz

+++ 280.000 Menschen haben den "Offenen Brief der 28" seit dem
29. April auf change.org unterschrieben. Hier unterzeichnen! +++ 

Offener Brief der 28 - Chronik der Reaktionen

16. MAI Harald Welzer im Gespräch mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Serap Güler bei "Unter den Linden" und im Gespräch mit Ahmad Mansour in den Nürnberger Nachrichten. +++ 14. MAI 275.000 Menschen haben den Offenen Brief unterzeichnet. +++ 13. MAI Erstunterzeichner und Kriegsforscher Harald Welzer im Interview mit der Berliner Zeitung über seinen Auftritt bei Anne Will und die Reaktionen: "Viele bedanken sich, dass ich Herrn Melnyk widersprochen habe. +++ 12. MAI Die Medien melden, Olaf Scholz habe 75 Minuten mit Präsident Putin telefoniert, nach einer mehrwöchigen Pause. Der Kanzler forderte "die Verbesserung der humanitären Lage" sowie baldmögliche Verhandlungen, um, so sein Pressesprecher, "diesen furchtbaren Krieg mit schrecklichen Zahlen von Opfern, viel Zerstörung und auch der ganzen Sinnlosigkeit, die ein Krieg mit sich bringt, einem Ausweg zuzuführen." +++ 12. MAI Erstunterzeichnerin Juli Zeh, Schriftstellerin und Juristin, in der Zeit im Gespräch mit Thea Dorn, Schriftstellerin und Philosophin, über den richtigen Weg im Ukraine-Krieg. +++ 11. MAI Alice Schwarzer im Schweizer Radio 1 im Interview mit Roger Schawinski. +++ 10. MAI Erstunterzeichnerin Svenja Flaßpöhler Chefredakteurin des Philosophie-Magazins, erklärt im Spiegel-Spitzengespräch mit dem russischstämmigen Autor Wladimir Kaminer: "Uns wird Sofa-Pazifismus vorgeworfen, aber ich meine, die Strack-Zimmermänner dieses Landes betreiben Balkon-Bellizismus."  Weiter

Die 28 ErstunterzeichnerInnen antworten

Es gibt ein gewisses Missverhältnis zwischen der Stimmung in der Bevölkerung - 45 Prozent gegen die Lieferung schwerer Waffen, 45 Prozent dafür - und der Berichterstattung in den Medien. In diese bisher eher einseitige Berichterstattung pro Waffenlieferung - und gegen jegliches Nachdenken darüber bzw. Kritik daran - mischen sich jetzt neue, zum Teil überraschende Stimmen. Die ErstunterzeichnerInnen, 28 Intellektuelle und KünstlerInnen, sind sehr unterschiedliche Individuen und ihre Stimmen entsprechend vielfältig. Aber eines fordern sie alle: Beendet das Grauen in der Ukraine! Protestiert gegen die Lieferung schwerer Waffen! Fordert Verhandlungen für den Frieden! - Hier ihre Interviews und Kommentare, laufend aktuell ergänzt.