Designerin

Bitte kein rosa Puscheldesign!

In Köln ist das erste Mal der Gender-Design-Award verliehen worden, u.a. an die geniale Foto-Guerilla-Aktion "Image_Hack" (Foto). Warum braucht es den Award? Weil männliche Designer aus jeder Waschmaschine einen Porsche machen. Das sagt die Design-Expertin Uta Brandes, eine der Initiatorinnen des Preises.

Mode Goes Feminism

Anfang des Jahres marschierten Models beim Women’s March in New York und Washington mit. Wenig später lief der Feminismus über die Laufstege von Paris und Mailand. Angela Missoni setzte ihren Models Pussy-Mützen auf. Und Maria Grazia Chiuri machte bei Dior Furore mit ihrem T-Shirt: „We should all be feminists“. Die frauenbewussten Modemacherinnen machen jetzt stolz Mode für emanzipierte Frauen.

Wer macht meine Klamotten?

Früher hat Orsola de Castro Mode aus den Fabrikabfällen der Luxusfirmen gemacht. Dann hat sie die Initiative „Fashion Revolution“ initiiert. Die setzt sich für mensch­liche Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie ein. „Who made my clothes?“ fragen seither Tausende die großen Modefirmen.

Die neuen Modemacherinnen

Das ist Maria Grazia Chiuri, die neue Chefdesignerin von Dior. Und sie ist eine von sechs einflussreichen Frauen in der Modewelt, die in der Mai/Juni-EMMA porträtiert werden. Übrigens: Chiuri hat für Dior das Feminismus-T-Shirt entworfen.

Bauhaus-Frauen: Marianne Brandt

Bekannt und berühmt sind sie: das kugelige und die flachen Teekännchen, die Zuckerschalen, Sahnegießer und Aschenbecher der Designerin Marianne Brandt (1893–1983). Die Formen der 1924 von ihr entwickelten Modelle waren damals revolutionär, doch scheinen in ihrer schlichten Eleganz und unterschwelligen Extravaganz

Bei diesen Gärten staunt selbst die Queen

Eine Deutsche macht im Gartenparadies England Karriere – und bringt ihre Kompetenz in Berlin zum Blühen. Ein Porträt der Natur-Designerin Gabriella Pape.
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