Emanzipation

Maria 2.0: Katholikinnen streiken!

Sie wollen nicht länger Schäfchen zweiter Klasse sein. Deshalb boykottieren sie eine Woche lang Gottesdienste und Ehrenämter. Die Resonanz ist gewaltig. Tausende machen mit bei der Aktion Maria 2.0., die sich ein fünfköpfiger Lesekreis aus Münster ausgedacht hat. Der Papst hat die Botschaft offenbar vernommen

Mein persönliches 68

Alice Schwarzer erzählt, wie das für sie war: 1968. Und warum sie nicht wirklich dabei war - und erst etwas später loslegte. Nämlich dann, als das mit den Frauen so richtig losging: im Juni 1971. Die 68erinnen waren ein Vorfrühling, aber noch keine Frauenbewegung.

Erziehung zum Ungehorsam

Warum kam ich als Tochter von 68er-Eltern nicht auf die Idee, dass ein Mädchen so frei sein darf wie ein Junge? Das fragt sich rückblickend Sophie Dannenberg. Und sie stellt fest: „Die Befreiung der Frauen führte über die Abwertung der Frauen.“ Zu „Fotzen“ zum Beispiel, wie RAF-Hero Andreas Baader grundsätzlich alle Frauen nannte, auch die eigenen Genossinnen.

Anna Kaminsky: Wir DDR-Frauen

Sie waren berufstätiger, selbstständiger und selbst­bewusster. Und sie hielten so gar nichts vom Feminismus – von dem sie nur das Klischee kannten. Fotos: DDR-typische Frauenbilder: Frauen im Beruf (Angelika Kampfer) und ein Modefoto (Sibylle Bergemann).

Katholikinnen: Gar nicht so fromm

Die kfd sucht auf dem katholischen Kirchentag in Münster Gott auch „zwischen den Kochtöpfen“. Christiane Florin schlägt was anderes vor: Weiberaufstand! Denn ohne Frauen, die Mehrheit der katholischen Ehrenamtlichen, würde der Kirchenbetrieb zusammenbrechen. Warum sollten sie nicht auch Priester werden?

Meine algerische Familie

Auf deutsch und französisch. Die große Reportage ist auch in Frankreich das erste Buch über Algerien heute. Warum hasst man in diesem Land zwischen Kopftuch und Minirock die Islamisten? Und warum finden die AlgerierInnen "Märkells" Flüchtlingspolitik so naiv?
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