Emanzipation

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Eine Tochter über ihre flügge Mutter

Michaela Seul staunt: Wird ihre Mutter nach der Erkrankung des Vaters etwa emanzipierter und selbstständiger als die Tochter?

Maria 2.0: Katholikinnen streiken!

Sie wollen nicht länger Schäfchen zweiter Klasse sein. Deshalb boykottieren sie eine Woche lang Gottesdienste und Ehrenämter. Die Resonanz ist gewaltig. Tausende machen mit bei der Aktion Maria 2.0., die sich ein fünfköpfiger Lesekreis aus Münster ausgedacht hat. Der Papst hat die Botschaft offenbar vernommen

Hedwig Dohm: Mehr Stolz, ihr Frauen!

Unter den Pionierinnen der historischen Frauenbewegung war sie die brillanteste und tollkühnste Denkerin. Sie hat viele Bücher geschrieben und die schärfsten Sprüche gemacht. Im Denken war sie ihren Mitmenschen um Generationen voraus. Am 1. Juni 2019 jährt sich ihr Todestag zum 100. Mal.

Mein persönliches 68

Alice Schwarzer erzählt, wie das für sie war: 1968. Und warum sie nicht wirklich dabei war - und erst etwas später loslegte. Nämlich dann, als das mit den Frauen so richtig losging: im Juni 1971. Die 68erinnen waren ein Vorfrühling, aber noch keine Frauenbewegung.

Erziehung zum Ungehorsam

Warum kam ich als Tochter von 68er-Eltern nicht auf die Idee, dass ein Mädchen so frei sein darf wie ein Junge? Das fragt sich rückblickend Sophie Dannenberg. Und sie stellt fest: „Die Befreiung der Frauen führte über die Abwertung der Frauen.“ Zu „Fotzen“ zum Beispiel, wie RAF-Hero Andreas Baader grundsätzlich alle Frauen nannte, auch die eigenen Genossinnen.

Anna Kaminsky: Wir DDR-Frauen

Sie waren berufstätiger, selbstständiger und selbst­bewusster. Und sie hielten so gar nichts vom Feminismus – von dem sie nur das Klischee kannten. Fotos: DDR-typische Frauenbilder: Frauen im Beruf (Angelika Kampfer) und ein Modefoto (Sibylle Bergemann).
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