Erster Weltkrieg (1914 -1918)

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Pazifistinnen: Sie wagten es!

1914 herrscht in Deutschland die totale Kriegseuphorie, nicht nur bei kaisertreuen Nationalisten. Alle stimmen ein, auch Sozialisten und Intellektuelle. Nur wenige wagen gegenzuhalten, allen voran die radikalen Feministinnen. Sie organisieren 1915 sogar eine Internationale Frauen-Friedenskonferenz. Die erwies sich als visionär.

Ukraine-Krieg: Welche Rolle spielen die USA?

Russland hat den Krieg begonnen, doch die USA haben dazu beigetragen, diesen Konflikt in einen potenziellen Weltenbrand zu verwandeln, analysiert Christopher Caldwell in der New York Times. Der Autor mehrerer Bücher zur Geschichte Amerikas fürchtet, dass Europa unter Führung der USA in einen Weltkrieg „schlafwandeln“ könnte.

Curie: Gewagtes Leben in Bildern

In der neuen Biografie über die doppelte Nobelpreisträgerin kann die Leserin blättern wie in einem Fotoalbum. So erschließt sich visuell ein unglaubliches Leben. Interessant sind Maries FörderInnen: vom Vater über den Pakt mit Schwester Bronia bis zum Schwiegervater, der die Mutterrolle für seine Enkel übernimmt.

Bertha v. Suttner: Frieden - mit Herz und Verstand!

Vor hundert Jahren ist Bertha von Suttner gestorben, die große Pazifistin. Der letzte Brief der Wienerin an die "lieben Schwestern" ist hoch aktuell. Wer war diese Frau, die eine so zentrale Rolle gespielt hat in der internationalen Friedensbewegung - und die den Friedensnobelpreis initiierte?

Frauen für den Frieden

Als am 28. Juli 1914 der Erste Weltkrieg ausbricht, ist ganz Deutschland vom Kriegstaumel erfasst. Nur eine handvoll Feministinnen und Sozialistinnen hält mutig & unbeirrbar gegen. EMMA erzählt in der aktuellen Ausgabe die beeindruckende Geschichte des weiblichen Widerstands gegen den vom Männlichkeitswahn munitionierten Krieg.

Sie schickte ihren Sohn in den Tod

"Nie wieder Krieg" - dieses Plakat der Künstlerin Käthe Kollwitz aus dem Jahre 1924 ist bis heute das berühmteste Anti-Kriegs-Plakat. Doch für diese Einsicht hat sie selbst teuer bezahlt. Kollwitz hat 1914 den eigenen Sohn mit 18 Jahren begeistert in den Krieg geschickt - wenige Wochen später war er tot.
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