Exil

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Mutige Kämpferin verloren

Die ägyptische Frauenrechtlerin und Schriftstellerin Nawal el Saadawi ist am 21. März im Alter von 89 Jahren gestorben. Als "Löwin vom Nil" kämpfte sie ihr Leben lang gegen die Unterdrückung von Frauen und Genitalverstümmelung. Im Juli 2019 erzählte Saadawi in EMMA, was einmal von ihr bleiben soll, wenn sie stirbt.

Mojdeh Noorzad: „Ich habe Nein gesagt!“

Nein zum iranischen Regime. Die Apothekerin Mojdeh lebt seit 34 Jahren in Köln. Als politische Aktivistin wurde sie im Iran verfolgt. Bis heute kämpft sie für die Rechte der Iranerinnen, unter anderem bei der Initiative „HennaMond“ und dem internationalen Netzwerk „Iran Women Solidarity“.

Nawal el Saadawi: Die Löwin vom Nil im Exil

Die ägyptische Ärztin und Feministin war die erste, die gegen die Genitalverstümmelung protestierte und das Recht auf Sexualität für Frauen forderte. Sie ist ungebrochen. Nawal El Saadawi wirkt nicht wie jemand, der mit dem Tod bedroht wird. Vor ein paar Monaten hatte die Al-Azhar-Universität in Kairo, die

Shirin Ebadi: "Geschäfte gehen vor Menschenrechten"

Während ihre MitstreiterInnen im Iran im Gefängnis sitzen, versucht Shirin Ebadi, das westliche Gewissen aufzurütteln. Die Juristin und Frauenrechtlerin wird gehört, weil sie 2006 den Friedensnobelpreis bekam. Aber der Preis, den sie zahlt, ist hoch. Bis ins Herz ihrer Familie hinein …

Hourvash Pourkian „Mein Leben war wunderschön!“

Die Revolution hat sie als junge Frau aus der Ferne erlebt, im Hamburger Exil. Und konnte kaum fassen, dass ­damals sogar IranerInnen in Europa in weiten Teilen hinter Khomeini und seinen Mullahs standen. Heute will sie alle Iranerinnen im Exil vernetzen. Hourvash erzählt.

Das Netz ist ihr letzter Freiraum

Sie kämpfen für Frauenrechte im Mullah-Regime. Das Netz ist ihre wichtigste Waffe. Chantal Louis hat die iranischen Bloggerinnen Farnaz Seifi und Maryam Mirza im Bonner Exil getroffen. Die Männer des „Ministeriums für Intelligenz“, die Maryam Mirza und Farnaz Seifi verhörten, stellten immer wieder die gleiche
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