Frauen in Kirche und Religion

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EKD: Drei Frauen räumen auf!

Mit Annette Kurschus, Kirsten Fehrs und Anna-Nicole Heinrich hat die Evangelische Kirche eine komplett weibliche Spitze. Die hat jetzt einiges zu tun: Den Mitgliederschwund stoppen, die Missbrauchsfälle aufarbeiten. Wer sind die drei so unterschiedlichen Frauen, die die EKD aus der Krise führen sollen?

Leyla N.: Mein Weg in die Freiheit!

Für Leyla N. änderte sich alles, als Milli Görüs in ihr Leben trat. Wie sich die frühere Vorzeige-Muslimin von der Sekte und dem Kopftuch befreite. Und warum deutsche Behörden endlich genauer in das Innenleben von Moscheen schauen sollten. Denn Demokratie und unsere Freiheit sind in Gefahr.

Ist der Papst ein Rassist?

Das soll die Tübinger Theologie-Professorin Johanna Rahner gesagt haben. EMMA hat nachgefragt. Resultat: Eigentlich ging es um etwas ganz anderes. Nämlich um Sexismus, sprich: das Berufsverbot für Frauen in der katholischen Kirche. Was die so kluge wie furchtlose Theologin dazu zu sagen hat.

Missbrauch: Im Namen des Herrn

Auch in der evangelischen Kirche melden sich die Opfer sexuellen Missbrauchs zu Wort. Frauen wie Kerstin Claus (Foto). Doch hört man ihnen gut genug zu? Anders als bei den Katholiken, geschah der Missbrauch in der evangelischen Kirche unter dem Deckmantel der Liberalität und Grenzverachtung.

Warum ich in der Kirche bleibe

Claudia Becker, aufgewachsen im protestantischen Norden, ärgert vieles an ihrer Kirche. Hier erklärt sie, warum sie trotzdem nicht austreten will. Was Becker stört: So eindeutig sich die Kirche in manchen Fragen positioniert, so „Wischiwaschi“ tut sie es zur Prostitution oder zum Islamismus.

Margot Kässmann: Tanzen & Predigen!

Sie war ab 2009 ein Jahr lang die erste weibliche EKD-Vorsitzende. Für EMMA blickt sie zurück auf die Geschichte der Frauen in ihrer Kirche und gleichzeitig ihre eigene. Und Käßmann fordert eine „Debatte über verantwortliche Sexualität in einer Gesellschaft, die Prostitution und Pornografie als Normalität akzeptiert“.
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